City of London drängt Ex-Prinz Andrew zur Rückgabe seines Titels

Andrew Mountbatten-Windsor droht der nächste Prestigeverlust. Die City of London hat ihn offiziell aufgefordert, seine "Freedom of the City" niederzulegen. Den Ehrentitel hatte er 2012 automatisch erhalten, weil bereits sein Vater Prinz Philip Träger der Auszeichnung war.
(ncz/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Andrew Mountbatten-Windsor soll ein weiteres Privileg abgeben.
Andrew Mountbatten-Windsor soll ein weiteres Privileg abgeben. © imago/ZUMA Press Wire / Tayfun Salci

Andrew Mountbatten-Windsor (66) droht offenbar der Verlust eines weiteren Privilegs. Wie britische Medien berichten, haben gewählte Vertreter der City of London formell beschlossen, den Ex-Prinzen zur Rückgabe seiner "Freedom of the City" aufzufordern.

Andrew soll Privileg freiwillig zurückgeben

2012 erhielt Andrew die traditionsreiche Auszeichnung über das sogenannte Patrimonialrecht, da bereits sein Vater, Prinz Philip (1921-2021), Inhaber dieser Rechte war. Eine gesonderte Prüfung oder aktive Bestätigung durch die gewählten Ratsmitglieder war deshalb damals nicht nötig.

Da es keine rechtliche Handhabe gibt, ihm diese spezielle Form der Auszeichnung einfach zu entziehen, bitten die Politiker ihn nun offiziell darum, den Titel von sich aus zurückzugeben. Das Gremium wartet nun eine Reaktion ab, um in einer späteren Sitzung über die nächsten Schritte zu beraten.

Der Schritt folgt auf eine Reihe von Titelverlusten für Mountbatten-Windsor sowie seine Ex-Ehefrau Sarah Ferguson (66). Letztere verlor kürzlich ihre Ehrenrechte in der Stadt York, nachdem der Stadtrat dort einstimmig für diesen Schritt gestimmt hatte. Andrew Mountbatten-Windsor selbst wurde die "Freedom of the City of York" bereits 2022 entzogen, wobei er die erste Person in der Geschichte der Stadt war, die diese Auszeichnung verlor.

Jahrhundertealte Tradition mit kuriosen Privilegien

Die "Freedom of the City" gilt als eine der ältesten Traditionen Londons und lässt sich bis in das Jahr 1237 zurückverfolgen. Heute handelt es sich in erster Linie um eine symbolische Ehre. Während sie im Mittelalter notwendig war, um in der Stadt Handel zu treiben, Eigentum zu besitzen oder Schutz durch die Stadtverwaltung zu genießen, sind die verbliebenen Rechte heute eher kurios und dienen der Traditionspflege. Das wohl berühmteste Recht: Inhaber des "Freedom of the City" dürfen Schafe über die London Bridge treiben und erhalten im Falle eines Todesurteils ein Seidenseil statt eines Hanfstricks.

Während Prominente wie Sir Lenny Henry oder Cate Blanchett die Ehre durch Nominierung erhielten, besitzen alle Geschwister von Andrew Mountbatten-Windsor, einschließlich König Charles III. (77), den Titel durch ihr Erbe.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.