Cathy Hummels bei der Polizei: Anzeige nach "seelischer Vergewaltigung"

Sie findet die Kraft und den Mut, den entscheidenden Schritt zu gehen: Cathy Hummels erstattet Anzeige und will sich endlich zur Wehr setzen. Die Moderatorin wirkt emotional gezeichnet, zeigt sich zugleich aber entschlossen und kämpferisch. "Ich lasse das nicht mehr zu. Seit zwei Jahren zieht sich das schon", sagt sie in einer Instagram-Story mit klaren Worten.
Cathy Hummels: Ausgedruckte Chat-Verläufe landen bei der Polizei
Was ist vorgefallen? Der AZ schilderte sie den unheimlichen und unglaublichen Fall bereits im Frühjahr. Damals sagte Hummels: "Ich wurde psychisch vergewaltigt. Ich habe Drohbriefe bekommen mit ausgedruckten Screenshots meiner privaten Instagram-Nachrichten."
Anzeige nach "seelischer Vergewaltigung"
Offenbar verschaffte sich jemand unerlaubt Zugriff auf ihr Postfach und hackte ihren passwortgeschützten Account. "Man wollte meinen Ruf und mein Geschäft schädigen sowie Unwahrheiten verbreiten", so Cathy Hummels. Am Montag entschloss sich die beliebte Moderatorin zum folgenreichen Schritt: Sie erstattete Anzeige gegen unbekannt.

Erst vor Kurzem hatte die 38-Jährige bereits Anzeige erstattet, nachdem ihr LinkedIn-Profil sowie mehrere E-Mails gelöscht worden sein sollen. "Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt, werde ich mich zu den Vorwürfen und den Hintergründen nicht äußern", sagte Hummels. Die an der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelte Zentralstelle Cybercrime Bayern ermittelt wegen des Anfangsverdachts auf Datenveränderung und Computersabotage gegen einen Mann, der zeitweise Zugang zu ihren Passwörtern hatte, wie der stellvertretende Leiter der Zentralstelle, Thomas Goger, erläuterte. Der Tatverdächtige soll im Mai 2026 unberechtigt E-Mails und das Linkedin-Profil gelöscht haben.