BR-Moderatorin Caro Matzko spricht über Magersucht: Sie wog einst nur 39 Kilo

Für den Bayerischen Rundfunk steht Carolin "Caro" Matzko bereits seit mehreren Jahren vor der Kamera. Was aber die Wenigsten über sie wissen: In ihrer Jugend litt sie an Magersucht. Jetzt hat sie über diese schwere Zeit gesprochen.
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Caro Matzko litt in ihrer Jugend unter Magersucht und wog zeitweise nur noch 39 Kilo.
Caro Matzko litt in ihrer Jugend unter Magersucht und wog zeitweise nur noch 39 Kilo. © BrauerPhotos / B.Lindenthaler

Der Druck, rank und schlank zu sein, kann sehr belastend sein. Auch BR-Moderatorin Caro Matzko litt in ihrer Jugend unter einem Schlankheitswahn und entwickelte sogar eine Magersucht. Wie geht es ihr heute?

Caro Matzko über Magersucht: "Sie hätte mich fast umgebracht"

Seit 2016 steht die sympathische Blondine mit ihrem Kollegen Hannes Ringlstetter für die BR-Sendung "Ringlstetter" vor der Kamera und moderiert für ARD-Alpha "Planet Wissen". Caro Matzko war allerdings nicht immer so fröhlich und locker, wie sie sich im TV präsentiert. "Mein Job ist es, auf Zack, fesch und gut drauf zu sein. Aber als Jugendliche litt ich unter schwerer Magersucht, sie hat mich fast umgebracht", erzählt sie im Interview mit "Bunte".

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Zu ihrer schlimmsten Zeit wog die Moderatorin nur noch 39 Kilo und hat sich ein halbes Jahr in einer psychiatrischen Klinik behandeln lassen. Durch familiären und schulischen Leistungsdruck habe sie sich als Außenseiterin gefühlt. "Der eigene Körper wurde mein Demonstrationszug: Hungern gab mir Struktur, Selbstbewusstsein und war gleichzeitig ein Weg, mich und auch mein Umfeld zu bestrafen."

BR-Moderatorin hat ein Buch über Magersucht-Erfahrung geschrieben

Heute geht es Caro Matzko wieder gut, denn dank professioneller Hilfe konnte sie ihre Krankheit überwinden. Über ihre Erfahrungen hat sie mit Unternehmerin und Plus-Size-Aktivistin Tanja Marfo das Buch "Size egal - Dein Selbstbewusstsein kann nicht groß genug sein" geschrieben. Darin geht es "über unsere Körper, wie sie wahrgenommen werden, wie wir sie empfinden und wie wir mit unseren Essstörungen umgehen beziehungsweise umgegangen sind". "Denn ich bin heute nicht mehr magersüchtig", erklärt sie auf ihrer Website.

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