Besser als Ryan Gosling: Dieser Überraschungs-Hit toppt die Prime-Video-Charts

Überraschender Streaming-Hit: Eine Krimi-Komödie mit sprechenden Schafen verdrängt den größten Sci-Fi-Erfolg des Jahres von der Spitze der Prime-Video-Charts.
Niels Tenhagen |
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"Glennkill - Ein Schafskrimi" toppt die Streamingcharts bei Amazon Prime.
2026 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved 2 "Glennkill - Ein Schafskrimi" toppt die Streamingcharts bei Amazon Prime.
Schäfer George (Hugh Jackman) liebt seine Schafe sehr - und sie lieben ihn.
2026 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved 2 Schäfer George (Hugh Jackman) liebt seine Schafe sehr - und sie lieben ihn.

Kaum auf Prime Video gestartet, hat sich ein unerwarteter Favorit an die Spitze der Streaming-Charts gesetzt: "Glennkill: Ein Schafskrimi" hat den Sci-Fi-Blockbuster "Der Astronaut - Project Hail Mary" mit Ryan Gosling vom ersten Platz verdrängt.

Der Erfolg kommt überraschend. Während "Der Astronaut" mit einem Einspielergebnis von 684 Millionen Dollar zu den größten Kinohits des Jahres zählt, spielte "Glennkill: Ein Schafskrimi" an den Kinokassen mit weltweit 131 Millionen US-Dollar deutlich weniger ein. Trotzdem reichte ein einziger Tag im Prime-Video-Katalog, um die Spitzenposition der Film-Charts des Streaminganbieters zu übernehmen.

Britische Krimikomödie nach deutscher Romanvorlage

"Glennkill: Ein Schafskrimi" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der deutschen Autorin Leonie Swann, der 2005 erschien und sich über Jahre in den deutschen Bestsellerlisten hielt. Die Besonderheit der Geschichte: Erzählt wird sie aus der Perspektive einer Schafherde in einem kleinen irischen Dorf.

Jeden Abend liest Schäfer George (Hugh Jackman) seinen Tieren Kriminalromane vor. Als er eines Tages tot auf einer Wiese aufgefunden wird, beschließen die Schafe, den Fall selbst aufzuklären. Zum ersten Mal verlassen sie ihre Weide und unterstützen den Dorfpolizisten (Nicholas Braun) bei den Ermittlungen.

Regie führte Kyle Balda, das Drehbuch stammt von Craig Mazin. Neben Hugh Jackman ("Wolverine") und Nicholas Braun ("Succession") gehören auch Emma Thompson ("Bridget Jones - Verrückt nach ihm"), Nicholas Braun ("Succession") und Conleth Hill ("Game of Thrones") zur Besetzung. Im Original sind Julia Louis-Dreyfus ("Veep") und Bryan Cranston ("Breaking Bad") zu hören, in der deutschen Synchronfassung leihen Bastian Pastewka und Anke Engelke den beiden Hauptschafen ihre Stimmen.

"Glennkill: Ein Schafskrimi" erhielt begeisterte Kritiken

Nicht nur beim Streaming kommt der Film gut an. Auch die Kritiken fallen außergewöhnlich positiv aus. Auf "Rotten Tomatoes" erreicht "Glennkill: Ein Schafskrimi" einen Kritikerwert von 95 Prozent bei mehr als 190 Rezensionen. Das Publikum bewertet den Film sogar mit 96 Prozent Zustimmung.

Die "New York Times" etwa lobte die Mischung aus Humor und Emotionen. "Glennkill: Ein Schafskrimi" sei "nicht nur bezaubernd, sondern auch witzig und emotional vielschichtig" und zudem "ungewöhnlich respektvoll gegenüber den edlen Schafen, die in den Ställen des Kinos oft als hirnlose Versager dargestellt werden".

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