Bei "Bares für Rares" wird vom Verkauf eindringlich abgeraten - doch der Vorfahre muss gehen

In der Montagsausgabe von "Bares für Rares" rieten Händler und Expertin eindringlich vom Verkauf ab - und dennoch wechselte das Porträt schließlich unter Wert den Besitzer.
Natalie Cada |
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Schon beim ersten Blick auf das Gemälde fiel Horst Lichter in der Montagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Felix und dem abgebildeten Mann auf. Tatsächlich zeigte das Bild einen Vorfahren des Verkäufers - dennoch wollte er sich unbedingt davon trennen, obwohl Expertin und Händler eindringlich davon abrieten.
ZDF 8 Schon beim ersten Blick auf das Gemälde fiel Horst Lichter in der Montagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Felix und dem abgebildeten Mann auf. Tatsächlich zeigte das Bild einen Vorfahren des Verkäufers - dennoch wollte er sich unbedingt davon trennen, obwohl Expertin und Händler eindringlich davon abrieten.
Das frisch verheiratete Paar Cazibe und Felix aus Frankfurt am Main war auf der Suche nach einem Käufer für ein besonderes Familienerbstück. Das Ölbild zeigte nämlich keinen Unbekannten, sondern tatsächlich einen Verwandten von Felix. Lichter erkannte die Ähnlichkeit sofort - auch wenn Felix für ihn "viel attraktiver" aussah.
ZDF 8 Das frisch verheiratete Paar Cazibe und Felix aus Frankfurt am Main war auf der Suche nach einem Käufer für ein besonderes Familienerbstück. Das Ölbild zeigte nämlich keinen Unbekannten, sondern tatsächlich einen Verwandten von Felix. Lichter erkannte die Ähnlichkeit sofort - auch wenn Felix für ihn "viel attraktiver" aussah.
Für Expertin Bianca Berding war das Gemälde eine "leichte, feine psychologische Studie" und ein Beispiel für Roetings große Kunst. Der Maler habe vor allem Künstlerkollegen porträtiert. Auch Felix' Vorfahre war einst als akademischer Maler tätig und mit Roeting befreundet. Beide Künstler waren zudem im renommierten Künstlerlexikon "Thieme-Becker" verzeichnet.
ZDF 8 Für Expertin Bianca Berding war das Gemälde eine "leichte, feine psychologische Studie" und ein Beispiel für Roetings große Kunst. Der Maler habe vor allem Künstlerkollegen porträtiert. Auch Felix' Vorfahre war einst als akademischer Maler tätig und mit Roeting befreundet. Beide Künstler waren zudem im renommierten Künstlerlexikon "Thieme-Becker" verzeichnet.
Elke Velten fragte sich beim Betrachten des Ölgemäldes zunächst, welche Geschichte hinter dem dargestellten Mann steckte. Walter Lehnertz vermutete schnell: "Die haben einfach Opa gemalt." Erst als Cazibe und Felix den Händlerraum betraten, wurde das Rätsel gelöst: Es handelte sich tatsächlich um Felix' Urahnen, der selbst als Maler tätig war.
ZDF 8 Elke Velten fragte sich beim Betrachten des Ölgemäldes zunächst, welche Geschichte hinter dem dargestellten Mann steckte. Walter Lehnertz vermutete schnell: "Die haben einfach Opa gemalt." Erst als Cazibe und Felix den Händlerraum betraten, wurde das Rätsel gelöst: Es handelte sich tatsächlich um Felix' Urahnen, der selbst als Maler tätig war.
Als weiteres Objekt der Sendung wurde eine Gips-Bulldogge als Werbefigur für Regenschirme der Stuttgarter Firma Hugendubel von Sven Deutschmanek in den 1950er- oder 1960er-Jahren datiert. Der Wunschpreis lag bei 200 Euro, der Experte schätzte 300 bis 400 Euro und Markus Wildhagen zahlte 220 Euro.
ZDF 8 Als weiteres Objekt der Sendung wurde eine Gips-Bulldogge als Werbefigur für Regenschirme der Stuttgarter Firma Hugendubel von Sven Deutschmanek in den 1950er- oder 1960er-Jahren datiert. Der Wunschpreis lag bei 200 Euro, der Experte schätzte 300 bis 400 Euro und Markus Wildhagen zahlte 220 Euro.
Ein Herz aus 750er Gold mit Diamanten stammte laut Heide Rezepa-Zabel von einem anderen Schmuckstück und diente dort wohl als Verschluss. Für den umgearbeiteten Anhänger von 1970 bis 1990 wurden 1.200 Euro gewünscht, 1.700 bis 2.000 Euro taxiert und von Elke Velten 1.500 Euro gezahlt.
ZDF 8 Ein Herz aus 750er Gold mit Diamanten stammte laut Heide Rezepa-Zabel von einem anderen Schmuckstück und diente dort wohl als Verschluss. Für den umgearbeiteten Anhänger von 1970 bis 1990 wurden 1.200 Euro gewünscht, 1.700 bis 2.000 Euro taxiert und von Elke Velten 1.500 Euro gezahlt.
Eine aussortierte Stanzmaschine aus einer Bank datierte Sven Deutschmanek in den 1950er- bis 1960er-Jahren. Der Wunschpreis lag bei 50 bis 100 Euro. Experte Deutschmanek taxierte 100 bis 150 Euro. Markus Wildhagen zahlte sogar 300 Euro für das schöne Deko-Objekt im Industriedesign.
ZDF 8 Eine aussortierte Stanzmaschine aus einer Bank datierte Sven Deutschmanek in den 1950er- bis 1960er-Jahren. Der Wunschpreis lag bei 50 bis 100 Euro. Experte Deutschmanek taxierte 100 bis 150 Euro. Markus Wildhagen zahlte sogar 300 Euro für das schöne Deko-Objekt im Industriedesign.
Ein musizierender Engel mit Musette aus Bronze datierte Bianca Berding zwischen 1852 und 1870. Für die seltene Darstellung des französischen Künstlers Jean-Baptiste Lebroc wurden 600 bis 700 Euro gewünscht, 400 bis 600 Euro taxiert und von Wolfgang Pauritsch 700 Euro gezahlt.
ZDF 8 Ein musizierender Engel mit Musette aus Bronze datierte Bianca Berding zwischen 1852 und 1870. Für die seltene Darstellung des französischen Künstlers Jean-Baptiste Lebroc wurden 600 bis 700 Euro gewünscht, 400 bis 600 Euro taxiert und von Wolfgang Pauritsch 700 Euro gezahlt.

Schon beim ersten Blick auf das Gemälde fiel Horst Lichter in der Montagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Felix und dem abgebildeten Mann auf. Tatsächlich zeigte das Bild einen Vorfahren des Verkäufers - dennoch wollte er sich unbedingt davon trennen, obwohl Expertin und Händler eindringlich davon abrieten.

Das frisch verheiratete Paar Cazibe und Felix aus Frankfurt am Main war auf der Suche nach einem Käufer für ein besonderes Familienerbstück. Das Ölbild zeigte nämlich keinen Unbekannten, sondern tatsächlich einen Verwandten von Felix. Lichter erkannte die Ähnlichkeit sofort - auch wenn Felix für ihn "viel attraktiver" aussah.

"Sehr, sehr schade"

Auch Expertin Bianca Berding fand "toll", dass auf dem Gemälde tatsächlich Felix' Vorfahre Albert Fulda zu sehen war. Signatur und Jahreszahl verrieten, dass der Maler Julius Amatus Roeting das "feinfühlige, sehr lebendige Porträt" 1846 angefertigt hatte. Felix erzählte, dass das Bild bereits seit seiner Geburt bei seiner Großmutter gehangen hatte.

Schon als Kind hatte Felix eine eher "gruselige" Beziehung zum Porträt: Die Augen schienen ihm überallhin zu folgen - ganz ähnlich wie bei der "Mona Lisa". Auch Berding erkannte diese Ähnlichkeit. Neben dem direkten Blick, erinnerte sie vor allem das angedeutete Lächeln des Mannes an Leonardo da Vincis berühmtes Frauenporträt.

Für die Expertin war das Gemälde eine "leichte, feine psychologische Studie" und ein Beispiel für Roetings große Kunst. Der Maler habe vor allem Künstlerkollegen porträtiert. Auch Felix' Vorfahre war einst als akademischer Maler tätig und mit Roeting befreundet. Beide Künstler waren zudem im renommierten Künstlerlexikon "Thieme-Becker" verzeichnet.

Berding bedauerte, dass Felix sich von dem besonderen Familienporträt trennen wollte: "Sehr, sehr schade." Schließlich könne kaum jemand ein Bild seines Vorfahren vorweisen. "Ich kann das zum Beispiel nicht", so Berding. Felix blieb jedoch bei seinem Verkaufswunsch und hoffte auf 500 Euro. Berding schätzte sogar 800 bis 1.000 Euro.

"Normalerweise bist du unser Kunde"

Im Händlerraum fiel Wolfgang Pauritsch zunächst der intensive Blick des Porträtierten auf, der ihn an den deutschen Schauspieler Klaus Kinski und seine psychotischen Rollen erinnerte. Auch Markus Wildhagen konnte die Ähnlichkeit nachvollziehen und stimmte Pauritsch zu: "Ja, der hat ein bisschen was von dem."

Elke Velten fragte sich beim Betrachten des Ölgemäldes zunächst, welche Geschichte hinter dem dargestellten Mann steckte. Walter Lehnertz vermutete schnell: "Die haben einfach Opa gemalt." Erst als Cazibe und Felix den Händlerraum betraten, wurde das Rätsel gelöst: Es handelte sich tatsächlich um Felix' Urahnen, der selbst als Maler tätig war.

Nachdem die Verwandtschaft geklärt war, schätzte Lehnertz die Wiederverkaufsmöglichkeiten ein und meinte ganz ehrlich: "Normalerweise bist du unser Kunde. Denn wenn wir so ein Bild kaufen, versuchen wir immer jemanden aus der Verwandtschaft zu finden, dem wir das wieder verkaufen können."

Felix nahm die Perspektive mit Humor und scherzte: "Vielleicht kaufe ich das Bild dann später wieder für teuer zurück." Julian Schmitz-Avila lachte, betonte aber auch, dass Porträts für Händler vor allem dann interessant seien, wenn sie eine berühmte Person oder einen familiären Bezug zeigten. Trotzdem eröffnete er mit 150 Euro.

Pauritsch legte noch einmal nach und bot 300 Euro, "auch wenn sich Porträts nur schwer verkaufen". Julian Schmitz-Avila pflichtete ihm bei und appellierte an Felix, das Gemälde lieber zu behalten. Selbst wenn momentan kein Platz dafür vorhanden sei, "in 20 Jahren freuen sie sich über ihren Urgroßvater".

Doch Felix blieb bei seiner Entscheidung und wollte das Porträt seines Vorfahren weder behalten noch zu Hause aufhängen. Doch Pauritsch fragte noch einmal nach: "Wollen sie verkaufen oder das Bild lieber wieder mitnehmen?" Doch Cazibe und Felix entschieden sich eindeutig für den Verkauf - obwohl 300 Euro deutlich unter der Expertise lagen.

"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung

Als weiteres Objekt der Sendung wurde eine Gips-Bulldogge als Werbefigur für Regenschirme der Stuttgarter Firma Hugendubel von Sven Deutschmanek in den 1950er- oder 1960er-Jahren datiert. Der Wunschpreis lag bei 200 Euro, der Experte schätzte 300 bis 400 Euro und Markus Wildhagen zahlte 220 Euro.

Ein Herz aus 750er Gold mit Diamanten stammte laut Heide Rezepa-Zabel von einem anderen Schmuckstück und diente dort wohl als Verschluss. Für den umgearbeiteten Anhänger von 1970 bis 1990 wurden 1.200 Euro gewünscht, 1.700 bis 2.000 Euro taxiert und von Elke Velten 1.500 Euro gezahlt.

Eine aussortierte Stanzmaschine aus einer Bank datierte Sven Deutschmanek in den 1950er- bis 1960er-Jahren. Der Wunschpreis lag bei 50 bis 100 Euro. Experte Deutschmanek taxierte 100 bis 150 Euro. Markus Wildhagen zahlte sogar 300 Euro für das schöne Deko-Objekt im Industriedesign.

Ein musizierender Engel mit Musette aus Bronze datierte Bianca Berding zwischen 1852 und 1870. Für die seltene Darstellung des französischen Künstlers Jean-Baptiste Lebroc wurden 600 bis 700 Euro gewünscht, 400 bis 600 Euro taxiert und von Wolfgang Pauritsch 700 Euro gezahlt.

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