Badesalz-Star Gerd Knebel ist mit 72 Jahren gestorben

Die deutsche Comedy-Szene trauert: Gerd Knebel, eine Hälfte des legendären Duos Badesalz, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Wie sein langjähriger Partner Henni Nachtsheim bestätigte, erlag der Künstler einer schweren Krebserkrankung.
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Gerd Knebel, bekannt als eine Hälfte von Badesalz, ist mit 72 Jahren an Krebs gestorben.
Gerd Knebel, bekannt als eine Hälfte von Badesalz, ist mit 72 Jahren an Krebs gestorben. © imago/Marc Schüler

Der Comedian Gerd Knebel ist tot. Wie sein langjähriger Bühnenpartner Henni Nachtsheim laut Medienberichten bestätigte, starb Knebel am Samstag im Alter von 72 Jahren. Er erlag demnach einer schweren Krebserkrankung.

"Er ist nach einer schweren Krebserkrankung würdevoll und friedlich im Kreise seiner Liebsten von uns gegangen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Nachtsheim und Knebels Familie. "Er hat noch bis zuletzt seinen Humor nicht verloren und uns selbst in unserer Trauer zum Lachen gebracht", ergänzten die Angehörigen. "Er ist und bleibt ein großer Verlust für uns, und unsere Herzen sind unfassbar schwer."

Als Sänger von Flatsch fing alles an

Seine künstlerische Laufbahn begann Knebel in den 1980er-Jahren als Frontmann der Band Flatsch. Mit der Formation erlangte er zunächst in Hessen Bekanntheit. Doch der große Durchbruch sollte noch folgen: Gemeinsam mit Henni Nachtsheim (68) gründete er das Comedy-Duo Badesalz, das die deutsche Humor-Landschaft nachhaltig prägen sollte. Badesalz gilt bis heute als einer der prägendsten Einflüsse auf die Mundart-Comedy hierzulande.

Neben seiner Arbeit mit Badesalz trat Knebel regelmäßig solo auf und präsentierte wechselnde Programme. Außerdem spielte er mit seiner Band Die Groben Junggesellen live. In seinen Auftritten griff er stets gesellschaftliche Themen auf, hinterfragte den Zeitgeist kritisch und brachte das Publikum zum Nachdenken.

Knebel bewies auch literarisches Talent. 2018 erschien sein Buch "Wörld of Drecksäck". 2024 folgte sein Roman "Freundschaft im Abseits", der von einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einer feministischen Journalistin und einem ehemaligen Skinhead erzählt.

Der Künstler hinterlässt zwei Kinder.

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