Anna Netrebko im Krankenhaus: Corona hat Lungenentzündung verursacht

Operndiva Anna Netrebko befindet sich im Krankenhaus. Eine Corona-Infektion hat bei ihr eine Lungenentzündung ausgelöst.
| AZ/dpa
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Die Sängerin Anna Netrebko  befindet sich aufgrund einer Lungenentzündung, verursacht durch eine Corona-Infektion, im Krankenhaus. (Archivbild)
Die Sängerin Anna Netrebko befindet sich aufgrund einer Lungenentzündung, verursacht durch eine Corona-Infektion, im Krankenhaus. (Archivbild) © Clemens Bilan/dpa

Opernstar Anna Netrebko ist wegen einer durch das Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung im Krankenhaus. Wie die 48-Jährige bei Instagram am Donnerstag mitteilte, ist sie auf dem Weg der Besserung.

"Ich bin schon fünf Tage im Krankenhaus wegen einer Covid-Lungenentzündung, und es geht mir bald besser", schrieb die Operndiva. Netrebko hat an diesem Freitag Geburtstag und sollte aktuell in einer Inszenierung der Oper "Don Carlos" am weltberühmten Moskauer Bolschoi Theater auftreten. "Ich habe mich sofort in die Isolation begeben, als ich gemerkt habe, dass ich krank werde, obwohl die Tests da noch negativ waren."

Anna Netrebko im Krankenhaus: "Alles wird gut"

Sie sei dann aber rechtzeitig ins Krankenhaus gekommen und habe Hilfe erhalten. "Alles wird gut! Der Teufel ist nicht so schrecklich, wie er beschrieben wird."

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Das Bolschoi Theater hatte die Oper "Don Carlos" abgesetzt, nachdem der Sänger Ildar Abdrasakow wegen einer Infektion mit dem Coronavirus ausgefallen war. In der Inszenierung sollte neben Netrebko auch deren Ehemann Yusif Eyvazov auftreten. Netrebko schrieb, dass bei ihm schon Antikörper festgestellt worden seien. Auch ihrem Sohn gehe es gut. Das Bolschoi Theater hatte nach seiner Schließung wegen der Pandemie am 16. März erst am 6. September erstmals wieder geöffnet.

Opernstar Netrebko hat sich bewusst für das Risiko entschieden

Netrebko teilte auch mit, dass sie sich dagegen entschieden habe, in der Corona-Pandemie einfach nur zuhause zu sitzen. Sie habe sich bewusst für das Arbeiten und das Risiko entschieden. Die Tests, die Quarantänen und die allgemeine Verunsicherung hätten ihr mehr zu schaffen gemacht als das Virus selbst. "Ich bin froh, dass das für mich jetzt vorbei ist."

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