Anklage wegen Brandstiftung gegen Bushido: Rapper droht Gefängnisstrafe

In den letzten Tagen hat sich Bushido als liebender Familienvater und Ehemann präsentiert. Doch jetzt kommt raus, dass gegen den Rapper Anklage wegen Brandstiftung erhoben wurde.
| AZ/dpa
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Der Rapper und Musikproduzent Bushido 2019 in Leipzig.
Der Rapper und Musikproduzent Bushido 2019 in Leipzig. © Sebastian Willnow/zb/dpa

Bushido und Ehefrau Anna-Maria Ferchichi genießen ihr frisch gebackenes Elternglück. Das Paar hat am 11. November Drillinge bekommen. Doch jetzt droht Ärger für den Deutschrapper, denn gegen ihn wurde Anklage erhoben.

Vorwurf der Brandstiftung gegen Bushido

Wie die Staatsanwaltschaft Potsdam gegenüber "Stern" und "Bunte" bestätigt, wurde Anis Ferchichi (Bushidos bürgerlicher Name) wegen des Verdachts auf gemeinschaftliche Brandstiftung nach § 306 Strafgesetzbuch angeklagt.

Im Jahr 2013 gab es ein Feuer in Bushidos Villa in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark), die Polizei ging von Brandstiftung aus. Zuvor hatte der Landkreis einen Baustopp verhängt, weil Auflagen an der denkmalgeschützten Villa nicht eingehalten worden waren.

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Bei einer Verurteilung droht Bushido Gefängnis

Ob sich die Anklage der Staatsanwaltschaft Potsdam auf diesen Fall bezieht, sagte die Sprecherin am Donnerstag nicht. Bushidos Rechtsanwalt Steffen Tzschoppe wollte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zu der Anklage nicht äußern.

Bei einer Verurteilung drohen Anis Ferchichi aka Bushido bis zu zehn Jahre Gefängnisstrafe. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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