Angelina Jolie: Warum wurde sie ausgebuht?

Angelina Jolie in Berlin! Sie rührte gemeinsam mit Jack O'Connell und Miyavi die Werbetrommel für ihren neuen Film "Unbroken". Erst wurde gebuht, später geklatscht...
| az/dpa
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Berlin - Hollywood-Superstar Angelina Jolie kam am Donnerstag nach Berlin, um ihren neuen Film "Unbroken" vorzustellen. Für die Fotografen posierte die schöne Brünette dann mit den beiden männlichen Stars des Films, Jack O'Connell und Miyavi. Allerdings verließ sie die Bühne auch wieder mit den beiden, so dass die Fotografen kein Einzelbild der Oscarpreisträgerin schießen konnten. Es folgte ein Buh-Konzert - doch Jolie ließ sich nicht beirren und ging von der Bühne.

Bei der darauffolgenden Pressekonferenz stimmte Jolie dann ernste Töne an. "Wie jeder Mensch habe ich Momente des Selbstzweifels", sagte der Hollywoodstar. "Ich frage mich, ob ich gut genug bin in dem, was ich tue. Ich frage mich, ob ich eine gute Mutter bin. Ob ich ein guter Mensch bin", so die Schauspielerin und Regisseurin bei der Vorstellung ihres Weltkriegsdramas "Unbroken", das am 22. Januar in den Kinos startet.

Auch bei ihrer Arbeit für humanitäre Organisationen erlebt Jolie Zweifel. Sie sei manchmal sehr frustriert über den Zustand der Welt, so die US-Amerikanerin, die sich als UN-Sonderbotschafterin engagiert. "Wir haben heute mehr Flüchtlinge als nach dem Zweiten Weltkrieg: 51 Millionen Menschen."

Nach dem zur Zeit des Bosnien-Krieges spielenden, auf der Berlinale gezeigten Drama "In the Land of Blood and Honey" kommt mit "Unbroken" der zweite Spielfilm ins Kino, bei dem Jolie Regie führte. Nach einer wahren Geschichte erzählt das Heldenepos von Louis "Louie" Zamperini (gespielt von Jack O'Connell), der im Zweiten Weltkrieg den Abschuss seines Flugzeugs überlebt, 47 Tage auf offener See in einem Schlauchboot ausharrt und schließlich von der japanischen Marine gefangen genommen wird.

Nach zwei Filmen über Krieg und gewalttätige Konflikte will Jolie demnächst dann etwas leichtere Kost ins Kino bringen. Ihr nächster Film "By the Sea", den sie mit ihrem Ehemann Brad Pitt (50) abgedreht hat, habe ein anderes Thema. "Es geht um die Ehe", sagte Jolie. "Das ist eine andere Art von Konflikt", so der Star, der sich in Berlin ganz zurückhaltend gab - bekleidet mit schwarzem Rollkragenpulli und schwarzer, schmaler Hose und sehr dezent geschminkt.

"By the Sea" sei dann wieder ein Film, der für Festivals geeignet sei. "Wir checken, ob wir das mit den Plänen und Terminen hinkriegen." Vielleicht klappt es dann ja sogar mit einem Auftritt von "Brangelina" bei der nächsten Berlinale im Februar 2015? "Meine Familie liebt Berlin", so die sechsfache Mutter. "Meine Kinder sind gerade im Museum Dalí", erzählte Jolie bei der Pressekonferenz zu "Unbroken".

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