Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger: "Das ehrlichste Statement, das sie geben können"
Bastian Schweinsteiger (41) und Ana Ivanovic (38) gehen seit vergangenem Jahr getrennte Wege. Ivanovics Anwalt teilte im Juli 2025 mit, dass "unüberbrückbare Differenzen" der Grund für die Trennung gewesen seien. Das einstige Paar selbst hält sich mit Details zum Liebes-Aus und zum jetzigen Verhältnis zurück. Doch zwei Online-Postings von Schweinsteiger und Ivanovic sprachen vor ein paar Tagen Bände. In der AZ deutet eine Liebes-Expertin die Zeichen...
Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic: Liebes-Expertin spricht von "Botschaft der Abgrenzung"
Als Teil eines aktuellen Social-Media-Trends blickten Schweinsteiger und Ivanovic auf das Jahr 2016 zurück. Die Verflossenen veröffentlichten jeweils Bilderstrecken, in denen sie private und berufliche Höhepunkte von vor zehn Jahren präsentieren. Auffällig ist, dass in beiden Postings keine gemeinsamen Schnappschüsse gezeigt wurden. Dabei feierten sie 2016 ihre Hochzeit. Setzen Schweinsteiger und Ivanovic mit ihren Postings ein Statement? Die Münchner Paartherapeutin Hannah Gensch sagt der AZ: "Wenn Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic nun das Jahr 2016 ohne den anderen zeigen, obwohl es ihr Hochzeitsjahr war, ist das eine klare Botschaft der Abgrenzung."
Klares Ziel nach Trennung
Die Liebes-Expertin meint, Schweinsteiger und Ivanovic verfolgen eine "Wiederaneignung des Ichs". Eine Trennung bedeute für Ex-Partner "immer auch ein Identitätsverlust" – jetzt wolle man sich beweisen: "Ich existiere auch ohne dich." Gensch erklärt, Social Media werde hier als "Bühne" genutzt. "Beide entscheiden sich hier aktiv für die Darstellung ihrer individuellen Stärke, nicht ihrer vergangenen gemeinsamen Romantik. Es ist der visuelle Beweis, dass das Leben weitergeht – als Einzelperson."

"Versuch, die Kontrolle zurückzugewinnen"
Auch verrät Hannah Gensch der AZ, bei Schweinsteiger und Ivanovic sei ein "sehr bewusster Selbstschutzmechanismus" zu erkennen. Die Entscheidung, den jeweils anderen in den Bilderstrecken auszublenden, sei ein Versuch, die gemeinsame Vergangenheit zu ignorieren. "Nach einer Trennung, die [nicht lange, d. R.] zurückliegt, sind die Wunden oft noch frisch. Jedes Bild des Ex-Partners aktiviert im Gehirn die gleichen Areale wie körperlicher Schmerz. Das Ausblenden ist also eine emotional schützende Strategie. Wenn sie den jeweils anderen in ihren Rückblick integrieren würden, müssten sie sich [...] ihren eigenen Gefühlen stellen. Das Ausblenden ist der Versuch, die Kontrolle über die eigene Geschichte zurückzugewinnen", schildert Gensch.
Verhalten von Schweinsteiger und Ivanovic für Ex-Partner üblich
Diese bewusste psychologische Strategie sei für einstige Partner üblich – "und es ist sogar notwendig". Hannah Gensch meint: "Wenn wir ständig in den 'schönen alten Zeiten' schwelgen, romantisieren wir die Vergangenheit und verhindern das Ankommen in der Realität."
Hätten Schweinsteiger und Ivanovic im 2016-Rückblick ein gemeinsames Foto gepostet, wäre das nicht nur für sie selbst "verwirrend gewesen", so die Therapeutin. Auch in der Öffentlichkeit wären unklare Signale angekommen, meint sie. Fans hätten sich laut Gensch womöglich gefragt, ob ein Liebes-Comeback bevorstehen könnte.
"Das lauteste und zugleich ehrlichste Statement"
"Noch wichtiger ist aber das Signal an den Ex-Partner. Ein gemeinsames Bild in einem 'Happy 2016'-Posting hätte als Festhalten, als Wehmut oder sogar als passiv-aggressive Erinnerung gedeutet werden können", stellt die Therapeutin fest. Hannah Gensch betont: "Das Fehlen der Bilder ist das lauteste und zugleich ehrlichste Statement, das sie geben können. Es signalisiert Akzeptanz des Endes und sagt: 'Wir schauen nach vorne, nicht zurück.'"
Genau das sei "der gesündeste Weg", um über einen Ex-Partner hingwegzukommen – "so schmerzhaft es für Romantiker auch sein mag".
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