Wulff-Prozess: Was geschah auf der Wiesn 2008?

Im Korruptionsprozess gegen Christian Wulff stehen heute Personenschützer im Zeugenstand. Das Gericht erhofft sich von den beiden Männern Informationen rund um den umstrittenen Wiesnbesuch 2008.
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Im Korruptionsprozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff geht es heute mit der Zeugenbefragung von Personenschützern weiter. Das Gericht erhofft sich von den beiden Männern Informationen rund um den umstrittenen Oktoberfestbesuch.

Hannover - Seit Beginn des Prozesses am 14. November ist es der sechste Verhandlungstag. Für den 19. Dezember hat Richter Frank Rosenow eine Zwischenbilanz angekündigt. Was sich konkret dahinter verbirgt, ließ er aber offen.

Am Donnerstag folgt dann die mit Spannung erwartete Befragung von Bettina Wulff. Obwohl das Ehepaar Wulff seit Januar offiziell getrennt lebt, könnte sie sich im Zeugenstand noch kurzfristig auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen. Bisher gehen die Prozessbeteiligten davon aus, dass sie aussagen wird.

Wulff wird Vorteilsannahme in seinem Amt als niedersächsischer Ministerpräsident vorgeworfen. Laut Anklage hat der ebenfalls vor Gericht stehende Filmfinancier David Groenewold einen Teil der Kosten für den Hotelaufenthalt in München für Wulff bezahlt. Insgesamt geht es um eine Summe von rund 720 Euro für Hotel und Essen. Wulff betonte, er habe erst Anfang 2012 davon erfahren. Im Gegenzug soll sich Wulff für ein Filmprojekt Groenewolds eingesetzt haben.

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