Wohnungsnot: Hendricks fordert 1,3 Milliarden Euro

Die Bundesbauministerin sieht die Städte und Gemeinden als entscheidend an, wenn es um die Integration von Flüchtlingen geht. Für die Verhinderung einer Konkurrenzsituation fordert sie 1,3 Milliarden Euro für den Wohnungsbau.
von  dpa
Barbara hendricks fordert 1,3 Milliarden Euro für Wohnungsbau.
Barbara hendricks fordert 1,3 Milliarden Euro für Wohnungsbau. © dpa

Berlin - Bundesbauministerin Barbara Hendricks fordert angesichts des Zustroms von Flüchtlingen pro Jahr 1,3 Milliarden Euro zusätzlich für Wohnungsbau und Stadtentwicklung.

"Ich will verhindern, dass es zu Konkurrenz zwischen Einheimischen und Flüchtlingen auf dem Wohnungsmarkt kommt", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine Milliarde Euro Bundesmittel zusätzlich für den sozialen Wohnungsbau und 300 Millionen für die soziale Stadtentwicklung seien nötig, um die Aufgabe zu bewältigen.

 

Städte und Gemeinden entscheiden über Integration

 

"In den Städten und Gemeinden entscheidet sich, ob Integration gelingt", sagte Hendricks. Bezahlbare Wohnungen für alle seien dafür eine zentrale Voraussetzung. Die zusätzlichen Mittel sollen von 2017 an drei Jahre lang fließen und sind nach Informationen der Funke-Zeitungen bereits beim Bundesfinanzministerium beantragt.

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte für ihr Ressort rund eine halbe Milliarde Euro mehr im Jahr zur Integration von Flüchtlingen gefordert.

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