Wladimir Putin, der Schurken-Versteher

Der AZ-Politik-Vize Clemens Hagen schreibt über den russischen Präsidenten.
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Auf seinem Weg durch den Kreml wird Wladimir Putin von einer Wache gegrüßt.
Az-Montage/Alexander Nemenov/dpa Auf seinem Weg durch den Kreml wird Wladimir Putin von einer Wache gegrüßt.

Wenn’s darum geht, irgendwo auf dem Planeten einem Schurken beizuspringen, ist auf ihn Verlass: Wladimir Putin. Das russische Veto gegen die UN-Resolution, die in scharfen Worten Nordkoreas Ambitionen auf eine eigene Atombombe verurteilt hätte, ist nur ein weiterer Beweis in einer langen Kette. Genauso gut ließe sich die unbeirrte Unterstützung des syrischen Schlächters Assad anführen oder ein eigener Völkerrechtsbruch wie die Annexion der Krim. Von Einmischungen in den Wahlkampf anderer Länder oder dem unerklärlichen Verstummen zahlloser Regimekritiker und missliebiger Journalisten ganz zu schweigen.

Auf dem Weg in die Isolation

Die Putin-Versteher, von denen es hierzulande nicht wenige gibt, mögen bedenken, dass Russland sich auf den Weg in eine gefährliche Isolation gemacht hat. Die EU-Sanktionen, unter denen das russische Volk leidet (nicht sein Präsident), gehen bereits ins vierte Jahr. Gäbe es die oft unfreiwillig komische Trump-Administration mit ihren weltpolitischen Schildbürgerstreichen nicht, die Menschen würden mehr Putin diskutieren.

Lesen Sie auch: Kremlchef und Weltpolitik - Nordkorea, US-Wahlkampf, Kritiker: Putins Machtspielchen

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