Wechsel im Weißen Haus: Heiland und Antichrist

AZ-Redakteur Clemens Hagen über den Wechsel im Weißen Haus und Donald Trumps Vereidigung.
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Unter Obama haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt, ebenso werden sich wohl auch nicht alle Trump-Befürchtungen bewahrheiten. Ein Kommentar von AZ-Redakteur Clemens Hagen.
dpa/AZ Unter Obama haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt, ebenso werden sich wohl auch nicht alle Trump-Befürchtungen bewahrheiten. Ein Kommentar von AZ-Redakteur Clemens Hagen.

Die Deutschen haben Barack Obama wie einen Heiland empfangen. Donald Trump dagegen ist für viele eine Art Antichrist. Weder haben sich beim 44. US-Präsidenten alle Hoffnungen erfüllt, noch dürften sich beim 45. alle Befürchtungen bewahrheiten. So ist das in der Politik.

Das weiß wohl nicht mal Trump

Dass Trump kein großer Fan des Landes seiner Vorfahren ist, muss nach seinen jüngsten Äußerungen als sicher gelten. Aber als eigentlichen Widersacher hat er längst eine andere Wirtschafts-Supermacht ausgemacht: China. Um den 1,37 Milliarden Chinesen die Stirn bieten zu können, scheint dem neuen US-Präsidenten sogar eine Allianz mit Erzfeind Russland recht zu sein. Zumindest deutet das anhaltende Tauwetter zwischen New York (nicht Washington!) und Moskau darauf hin.

Who's Donald Trump? – Der 45. US-Präsident von A bis Z

Was das für die Weltordnung, wie wir sie kennen, bedeutet, weiß niemand. Wahrscheinlich nicht mal Trump.

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