Was geht in der Corona-Krise?

Restaurantbesuche, Reisen und Großveranstaltungen müssen warten, Gottesdienste und Galeriebesuche sind wieder möglich - und von heute an erstmals wieder Friseurbesuche.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Ein Friseurbesuch ist wieder möglich.
Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild/dpa Ein Friseurbesuch ist wieder möglich.

Berlin - Am Donnerstag haben Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder nach vorherigen "ersten Öffnungsmaßnahmen" den weiteren Kurs festgelegt. Was ist den Bürgern aktuell erlaubt, was ist verboten?

Nach der Spitzenrunde vom Donnerstag wieder erlaubt:

- "Versammlungen zur Religionsausübung" - Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen - können wieder stattfinden.

- Spielplätze können wieder geöffnet werden.

- Kultureinrichtungen können "unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen" wieder öffnen. Das gilt für Museen, Ausstellungen und Galerien, Gedenkstätten sowie Zoos und botanische Gärten.

- Erstmals seit über sechs Wochen dürfen die Friseure in Deutschland am Montag wieder öffnen.

Weitere Entscheidungen stehen am Mittwoch an:

- Der Kanzleramtschef und seine Kollegen aus den Ländern sollen für den 6. Mai Vorschläge zur schrittweisen weiteren Öffnung von Schulen, Kinderbetreuungsangeboten und zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes erarbeiten.

- Fachministerkonferenzen wurden beauftragt, für die nach dem 6. Mai folgende Runde der Kanzlerin mit den Länder-Chefs "Vorschläge für Rahmenbedingungen schrittweiser Öffnungen von Gastronomie- und Tourismusangeboten und für die weiteren Kultureinrichtungen vorzubereiten".

Beschränkt bleiben auf absehbare Zeit:

- Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt. "Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben wird", hieß es dazu in dem Beschlusspapier.

- Vorher hatte die Bundesregierung hat auch die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren