Von der Leyen zu Besuch in Afghanistan

Deutschland beteiligt sich am Einsatz gegen den IS mit Aufklärungsflugzeugen und der Marine. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betonte nochmals, keine Bodentruppen einzusetzen.
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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf dem Militärflughafen in Masar-i-Scharif.
dpa Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf dem Militärflughafen in Masar-i-Scharif.

Masar-i-Scharif - Nach der Entscheidung für eine deutsche Beteiligung an einem Militäreinsatz in Syrien hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Entsendung von Bodentruppen erneut ausgeschlossen.

"Es ist ja richtig, dass es Bodentruppen braucht, aber die Erfahrung zeigt eben auch, es braucht lokale Truppen", sagte die CDU-Politikerin am Rande eines Besuchs im afghanischen Masar-i-Scharif dem ZDF-"Morgenmagazin".

Lesen Sie hier: Anti-IS-Kampf in Syrien: Deutsche Fregatte unter Kommando der Franzosen

Deshalb müssten die streitenden Gruppen im Zuge des Wiener Prozesses überzeugt werden, gemeinsam gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu kämpfen. Nötig seien die "Menschen vor Ort, die ein ganz starkes Interesse haben, ihre Heimat zu verteidigen und zurückzugewinnen und dann auch langfristig zu bleiben und dort den Wiederaufbau zu machen", sagte von der Leyen.

Die Verteidigungsministerin war am Sonntag zu einem Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Wegen der angespannten Sicherheitslage soll der Bundeswehreinsatz dort im nächsten Jahr wieder leicht ausgeweitet werden. Statt 850 werden 2016 bis zu 980 Soldaten am Hindukusch sein.

Von der Leyen legte sich allerdings auch am Montag nicht fest, wie lange der Einsatz in Afghanistan nun noch dauern soll. Bedingung für den Verbleib deutscher Truppen sei aber, dass die afghanische Regierung ihre "Hausaufgaben" mache und Reformen umsetze.

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