Vertrauen in politische Ämter und Institutionen gewachsen

Das Vertrauen der Deutschen in bestimmte politische Ämter und Institutionen ist einer Forsa-Umfrage zufolge in der Corona-Krise gewachsen. Dem Amt des Bundespräsidenten, das Frank-Walter Steinmeier innehat, bringen 76 Prozent der Befragten sehr großes oder großes Vertrauen entgegen.
| dpa
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Eine Deutschland-Fahne spiegelt sich in der Kuppel des Reichstagsgebäudes.
Sophia Kembowski/dpa/dpa Eine Deutschland-Fahne spiegelt sich in der Kuppel des Reichstagsgebäudes.

Berlin - Das Vertrauen der Deutschen in bestimmte politische Ämter und Institutionen ist einer Forsa-Umfrage zufolge in der Corona-Krise gewachsen. Dem Amt des Bundespräsidenten, das Frank-Walter Steinmeier innehat, bringen 76 Prozent der Befragten sehr großes oder großes Vertrauen entgegen.

Das sind 3 Prozentpunkte mehr als im Januar, wie aus dem am Samstag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer hervorgeht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verzeichnet einen satten Gewinn von 22 Punkten gegenüber dem Jahresanfang. Mit 72 Prozent liegt ihr Amt auf Platz zwei des Rankings. Den größten Vertrauensschub erhielt die Bundesregierung, die auf dem dritten Platz rangiert, mit einem Plus von 26 Punkten auf 60 Prozent.

Vor allem politische Institutionen haben in den Krisenmonaten gewonnen: Zu fast allen ist das Vertrauen um mindestens 9 Punkte gewachsen. Mehr als die Hälfte der Befragten vertrauen mit je 58 Prozent etwa ihren Bürgermeistern und Oberbürgermeistern (+10) sowie den jeweiligen Landesregierungen (+11). Nur die Europäische Union hat verloren: Sie büßt 3 Prozentpunkte ein und kommt nur noch auf eine Zustimmung von 37 Prozent.

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