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Umgang mit Corona: Achtsam, statt ängstlich

Das sagt AZ-Chefredakteur Michael Schilling über eine mögliche zweite Coronavirus-Welle.
| Michael Schilling
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Ein Teströhrchen liegt in einer Tüte mit der Aufschrift "Verdacht auf COVID-19". (Symbolbild).
Marius Becker/dpa/dpa Ein Teströhrchen liegt in einer Tüte mit der Aufschrift "Verdacht auf COVID-19". (Symbolbild).

Es stimmt, die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen. Das hängt auch damit zusammen, dass seit Beginn der Pandemie noch nie so viel und flächendeckend getestet worden ist.

Dazu ein paar Zahlen: Mitte März fielen binnen einer Woche von 361.515 Tests 31.414 positiv aus (8,7 Prozent). In der letzten Juli-Woche (ab Montag, 20. Juli) sind 563.553 Menschen in Deutschland getestet worden, davon 4.364 positiv. Das heißt: 50 Prozent mehr Tests, 86 Prozent weniger Infizierte.

Politiker sollten ihre Diktion überdenken

Das ist kein Grund, sorglos zu werden. Weil jede Infektion eine zu viel ist, gelten weiter strenge Regeln und Einschränkungen. Allerdings sollten die einschlägigen Politiker ihre Diktion überdenken – der Zukunft zuliebe.

"Dieses ständige Gerede über die zweite Welle", so hat es Angela Inselkammer, Bayerns Chefin des Gastro-Verbands Dehoga, unlängst beklagt, sei schädlich. Es sei wichtig, "dass man nicht immer diese Panik macht".

Die schadet nicht nur der Gastronomie, sondern der ganzen Wirtschaft. Angst, heißt es ja, ist ein schlechter Wegbegleiter. Den Weg aus dieser Krise weist sie sicher nicht.

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