Tsipras mit Reform-Plan: "Realistische Vorschläge"

Griechenland hat laut Ministerpräsident Tsipras "konkrete und realistische Vorschläge" für das Ende der Finanzkrise vorgelegt. Jetzt sei Europa am Drücker. Und weiter: "Dilemma für die Gläubiger"
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Tsipras legt einen neuen Reformplan vor: Jetzt muss Europa entscheiden.
dpa/az Tsipras legt einen neuen Reformplan vor: Jetzt muss Europa entscheiden.

Athen - Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras pocht im Schuldenstreit auf Pläne seiner Regierung. Griechenland habe konkrete und realistische Vorschläge vorgelegt, wie es zu einem Ende der Finanzkrise kommen könne, sagte Tsipras am Dienstag im griechischen Fernsehen. Wenn die Partner die Vorschläge akzeptierten, bedeute dies das Ende der Krise und der Teilung Europas.

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"Die Entscheidung liegt nun bei den politischen Führungen Europas", sagte Tsipras weiter. Er sprach von einem "Dilemma" - für die Gläubiger - zwischen einer realistischen Sicht auf einen Weg aus der Krise oder einer Teilung.

Tsipras reagierte damit auf das nächtliche Spitzentreffen in Berlin. Dabei hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef François Hollande, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die IWF-Chefin Christine Lagarde und der EZB-Präsident Mario Draghi über ein "allerletztes" Kompromissangebot an Athen beraten.

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