Kommentar

Söders Sorgen: Ein Schreckensszenario

Der AZ-Landtags-Korrespondent Ralf Müller über Söders Sorgen.
| Ralf Müller
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
15  Kommentare Artikel empfehlen

CSU-Chef Markus Söder sprach es am Freitag bei der Vorstandsklausur seiner Partei am Tegernsee ganz unumwunden aus: Er wird getrieben von der Angst vor "Zufallskoalitionen", die sich nach der Bundestagswahl am 26. September bilden könnten. Und darunter versteht Söder: eine Ampel oder Grün-Rot-Rot.

Lesen Sie auch

Ein Schreckenszenario für die CSU, die in der neuen Bundesregierung mit mindestens eben so vielen Bundesministern vertreten sein will wie bisher, nämlich drei. Daraus wird aber nichts, wenn die Union insgesamt bis zur Wahl nicht noch deutlich zulegt. Dann könnte die FDP versucht sein, es mit einer Ampel auszuprobieren, argwöhnt der CSU-Chef.

Folgerichtig zielt das von der CSU verabschiedete Ergänzungsprogramm für die Bundestagswahl auch auf FDP-Leib-und-Magen-Themen. Söder sagte das in Gmund ganz offen: Die CSU wolle den Liberalen die Themen Entlastung und Mittelstand "nicht überlassen". Deshalb wollen die Christsozialen das Füllhorn gerade für diese Klientel noch weiter auffüllen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 15  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
15 Kommentare
Artikel kommentieren