Söder wirft AfD "Schlechtmachen" der Demokratie vor

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zum Tag der Deutschen Einheit die AfD massiv kritisiert.
| dpa
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Michael Kretschmer (CDU, l) und Markus Söder (CSU) stehen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Michael Kretschmer (CDU, l) und Markus Söder (CSU) stehen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Mödlareuth

"Ich finde, es braucht keine AfD in Deutschland", sagte Ministerpräsident Markus Söder am Samstag beim "Deutschlandfest" der Union, das coronabedingt nicht wie zuletzt im oberfränkischen Mödlareuth, sondern nur online stattfand. Zunächst hätten Teile der Linkspartei die Wiedervereinigung schlecht geredet, um ihr vermeintliches Erbe zu retten. Mittlerweile sei es die AfD. "Die AfD hat einen Teil dieses Erbes der Linkspartei fast schon mental übernommen", sagte Söder. "Sie versucht, alles schlechtzureden. Und sie knüpft dabei an Ressentiments an, die extrem gefährlich sind."

Der CSU-Chef sprach in diesem Zusammenhang von Rassismus und Antisemitismus. "Eine der größten Gefahren ist das Schlechtmachen, das Zerreden der demokratischen Kultur." Die AfD stelle die grundlegenden demokratischen Werte infrage. "Das dürfen wir nicht zulassen."

Söder weiter: "Wir brauchen Leute, die Zukunft bauen wollen", nicht solche, die nur schimpften oder Hass verbreiteten. Die Situation in Deutschland sei heute viel besser als vor 30 Jahren. "Die Teilung ist überwunden worden", die Einheit sei eine Stärkung für Freiheit und Demokratie gewesen.

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