Söder will nicht Kanzler werden: Berliner Hindernisse

Der bayerische Ministerpräsident weiß, dass er in Berlin größere Hindernisse zu überwinden hätte als in Bayern. AZ-Politik-Vize Clemens Hagen über Markus Söders Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur.
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Schalk im Nacken: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lacht auf dem Neujahrsempfang der bayerischen Staatsregierung in der Residenz. Clemens Hagen über Söders Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur.
Matthias Balk/dpa Schalk im Nacken: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lacht auf dem Neujahrsempfang der bayerischen Staatsregierung in der Residenz. Clemens Hagen über Söders Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur.

Vielleicht lässt er eine historische Chance sausen, vielleicht ist er aber auch zu schlau – oder zu gut beraten –, um öffentlich Ambitionen aufs Kanzleramt zu äußern. Fest steht: Markus Söder kennt den bayerischen Politikbetrieb und den dazugehörigen Beamtenapparat aus dem Effeff. Auf Bundesebene ist dem nicht so. Überhaupt nicht.

Ein Gedankenspiel: Sollte der Franke tatsächlich Kanzler werden, das Regieren wäre ein Hindernislauf für ihn. Da hat er’s im Freistaat kommoder, zumindest, solange die Machtverhältnisse so bleiben, wie sie sind. Vielleicht wartet Söder aber auch bloß darauf, bis die CDU mangels geeigneter eigener Kandidaten verzweifelt genug ist – und ihn anfleht.

Lesen Sie hier: Industrie, Energie, Steuern - Söders GroKo-Pläne für 2020

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