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Privilegien für Geimpfte - durchaus legitim

AZ-Vize-Chefredakteur Thomas Müller über Hoffnung und Impfdebatten.
| Thomas Müller
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Das große Piksen, mit dem so viel Hoffnung verbunden ist, hat also begonnen, freilich auch mit damit verbundenen Problemen: Die Kühlkette erweist sich als lückenhaft, die Anzahl der Impfdosen ist viel zu niedrig, die Impfreihenfolge diskutabel, die Impfakzeptanz ausbaufähig. Aber gut, wenigstens geht's mal los.

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Geht's nicht darum, aus der Lockdown-Spirale auszubrechen?

Zuhöchst diskutabel ist der Einwurf von Horst Seehofer, Geimpften keine Sonderrechte zu gewähren, weil "des einen Privileg die Benachteiligung anderer" wäre.

Mal andersrum: Wäre das nicht genau eine Bevorzugung derer, die sich nicht impfen lassen wollen, sei es aus ideologischen Gründen oder weil sie etwaige Nebenwirkungen fürchten, und damit das Virus ungerührt weiterverbreiten? Geht's nicht darum, aus der Lockdown-Spirale endlich auszubrechen? Geimpfte könnten hier den Anfang machen. Und das durchaus legitim.

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