Neue Partei geht an den Start: "Konservative Sammlung" - CSU auf Bundesebene?

Bekommt die CDU bald Konkurrenz von einer bundesweiten CSU? Die "Konservative Sammlung" sucht derzeit im Netz noch nach Unterstützern, doch am Donnerstag will man offiziell an den Start gehen.
| Lukas Schauer
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Die "Konservative Sammlung" will sich wohl am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentieren.
Facebook/KonservativeSammlung Die "Konservative Sammlung" will sich wohl am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentieren.

Berlin - Kommt es am Donnerstag zur nächsten Politik-Überraschung in diesem Jahr? Es mehren sich die Anzeichen, dass die "Konservative Sammlung" sich morgen der Öffentlichkeit vorstellen will. Konservative Sammlung? Was steckt da dahinter?

Die Selbstbeschreibung im Netz gibt erste Anhaltspunkte: "Die Konservative Sammlung soll (unter anderem Namen) zu einer eigenständigen Partei werden, die sich als bundesweite Schwesterpartei der CSU versteht. Ihre politischen Grundsätze sollen denen der CSU entsprechen. Die neue Partei soll eine Schwester der CSU sein, aber kein Klon."

Die CSU, nur irgendwie anders

Die CDU sei "alles mögliche, aber keine konservative Partei mehr", so die bisher noch anonymen Initiatoren auf ihrer Seite. Und weil die CSU "schwach" ist (da auf Bayern beschränkt), muss nun also die "Konservative Sammlung" her. Sieben Punkte hat die Sammlung als erste politische Punkte bereits fomuliert:

Familie, Heimat und Leitkultur, Zuwanderung Asyl und humanitäre Hilfe, Euro-Rettung und Altersarmut, Europa und die EU, Innere Sicherheit, Wirtschaft und Arbeitsplätze. Und natürlich: keine weitere Kanzlerschaft Bundeskanzlerin Angela Merkel!

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Die Ausführungen zu den einzelnen Punkten lesen sich in großen Teilen wie aus dem CSU- und AfD-Parteiprogramm. "Klassische Familie", "Deutsche Leitkultur", "Klare Obergrenze", europäische Eliten, die die EU zerstören und eine Sicherheitspolitik, die "Straftaten nicht bagatellisiert".

"Keine Laien am Werk"

Auf Twitter verkündigte die "Konservative Sammlung" am Montag, dass man bereits 1.500 Unterstützer innerhalb von vier Tagen gewinnen konnte. Die "Spiegel"-Redakteurin Melanie Amman postete zudem einen Screenshot einer E-Mail, in der die Organisatoren verkünden, dass sie am Donnerstag an die Öffentlichkeit gehen wollen. Auf Facebook schreiben die Initiatoren, dass es zwölf Stunden, bevor die Initiative (beziehungsweise Partei) der Presse vorgestellt wird, eine solche E-Mail geben wird.

Wo die Präsentation stattfinden und wie die Partei heißen wird, ist nicht bekannt. Aber: "Bitte beachten Sie, dass hier keine Laien am Werk sind. Die Konservative Sammlung verfügt über Mitarbeiter mit Erfahrung und Professionalität", heißt es weiter.

Man darf also davon ausgehen, dass die Öffentlichkeit schon bald mehr wissen wird.

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