Nach Unfall: Empfängt Merkel Sternsinger im Bett?

Trotz ihrers schmerzhaften Bruchs im Beckenbereich will Angela Merkel die Sternsinger im Kanzleramt begrüßen. Ärzte haben der Bundeskanzlerin Bettruhe geraten.
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Angela Merkel empfängt die Sternsinger (Symbolbild)
dpa Angela Merkel empfängt die Sternsinger (Symbolbild)

Trotz ihrers schmerzhaften Bruchs im Beckenbereich will Bundeskanzlerin Angela Merkel die Sternsinger im Kanzleramt begrüßen. Ärzte haben der Bundeskanzlerin Bettruhe geraten.

Berlin – Viel liegen und trotzdem regieren – Bundeskanzlerin Angela Merkel muss wegen ihrer Beckenverletzung einige Termine absagen, will andere aber unbedingt wahrnehmen. So möchte Merkel etwa heute die Sternsinger im Kanzleramt empfangen. Außerdem will sie morgen die Kabinettssitzung leiten. Kaum vorstellbar allerdings, dass Merkel die Sternsinger im Bett begrüßt. Besser wäre es aber. Auf ärztlichen Rat hin muss sie nämlich drei Wochen lang allerdings viel liegen.

Wegen eines Ski-Unfalls beim Winterurlaub in der Schweiz muss Bundeskanzlerin Angela Merkel in den nächsten Wochen zeitweise von zuhause aus regieren. Die 59-Jährige zog sich bei einem Sturz auf der Langlaufloipe einen schmerzhaften Bruch im Beckenbereich zu. Die Verletzung bringt auch den Terminplan für die ersten richtigen Arbeitswochen der neuen schwarz-roten Koalition durcheinander.

Für diese Woche musste die CDU-Vorsitzende bereits mehrere Termine absagen. Dazu gehört auch der „Antrittsbesuch“ ihrer dritten Amtszeit im Nachbarland Polen. Auch eine Klausur des CDU-Vorstands musste verschoben werden. Die erste Kabinettssitzung in diesem Jahr am Mittwoch will Merkel aber auf jeden Fall persönlich leiten. Ansonsten wäre SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel an der Reihe gewesen.

Der Unfall ereignete sich bereits vor Silvester, als Merkel zusammen mit ihrem Ehemann Joachim Sauer zum Skiurlaub im Engadin war. Das Paar verbringt die Weihnachtsferien dort schon seit längerer Zeit in einem Dorf in der Nähe von St. Moritz. Anfangs sei Bundeskanzlerin Angela Merkel nur von einer schmerzhaften Prellung ausgegangen, sagte Seibert. Am vergangenen Freitag stellten die Ärzte dann aber einen „unvollständigen Bruch im linken hinteren Beckenring“ fest – das bedeutet, dass ein Knochen nicht gebrochen, aber angebrochen ist.

 

 

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