Millionenförderung für neue Exzellenz-Unis

Es geht um Prestige und viel Geld: Insgesamt acht weitere deutsche Hochschulen rücken in die Riege der sogenannten Exzellenzuniversitäten auf.
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Die Universität Freiburg gehört zu den Hochschulen, die künftig den Titel "Exzellenzuniversität" tragen darf.
Die Universität Freiburg gehört zu den Hochschulen, die künftig den Titel "Exzellenzuniversität" tragen darf. © Philipp von Ditfurth/dpa
Bonn

Drei weitere deutsche Hochschulen und zwei Hochschulverbünde können künftig den Titel "Exzellenzuniversität" tragen und kommen in den Genuss millionenschwerer Förderung. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) als stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) verkündeten die Hochschulen bei einer Pressekonferenz in Bonn.

Es handelt sich um die Universitäten in Freiburg, Jena und Köln. Die Rhein-Main-Universitäten in Darmstadt, Mainz und Frankfurt am Main sowie die TU Dortmund und die Uni Bochum ("Ruhr Innovation Lab") sind jeweils als Verbund bei der Förderung neu dabei. Für Einzeluniversitäten bedeutet der Titel bis zu 15 Millionen Euro Fördergeld jährlich, bei Verbünden bis zu 28 Millionen Euro.

Exzellenz-Titel wird alle sieben Jahre überprüft

Neun Hochschulen und ein Universitätsverbund werden von Bund und Ländern bereits als Exzellenzuniversitäten extra gefördert: Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe und Tübingen. München ist mit der TU und LMU gleich zweimal vertreten sowie ein Verbund der drei Berliner Universitäten FU, HU und TU. Ihre Förderung war im Frühjahr für weitere sieben Jahre verlängert worden. Exzellenzuniversitäten müssen sich alle sieben Jahre einer Überprüfung der Fördervoraussetzungen stellen. 

Neben der Förderung als Exzellenzuniversität gibt es im Rahmen der sogenannten Exzellenzstrategie noch die Förderung sogenannter Cluster. Dabei geht es um spezielle Forschungsprojekte an einzelnen oder mehreren Hochschulen gemeinsam. Im vergangenen Jahr waren Projekte an 43 Universitäten in 13 Bundesländern für diese Förderung ausgewählt worden. Nur wer eine bestimmte Anzahl Cluster vorweisen kann, hat auch Chancen Exzellenzuniversität zu werden. 

Jährlich stellen Bund und Länder im Rahmen der Exzellenzstrategie 687 Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Förderung kommen jeweils vom Bund, 25 Prozent vom Land, in dem die Einrichtung ihren Sitz hat. Gestartet wurden die Exzellenzwettbewerbe vor Jahren unter anderem, um den internationalen Ruf und das Image der deutschen Einrichtungen aufzupolieren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland insgesamt 421 Hochschulen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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