Militärschlag: USA setzen Syrien ein Ultimatum

Syrien kann einen Militärschlag der USA abwenden, wenn es seine Chemiewaffen binnen einer Woche aushändigt. Diese Frist hat Washington jetzt dem Regime in Damaskus gesetzt.
| dpa
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Washington - US-Außenminister John Kerry hat das Regime von Baschar al-Assad aufgefordert, binnen einer Woche seine chemischen Waffen der internationalen Gemeinschaft auszuhändigen. Auf diese Weise könne ein Militärschlag der USA gegen das syrische Regime verhindert werden, sagte Kerry am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen William Hague in London.

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Kerry ließ keinen Zweifel daran, dass Assad für den Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich sei. „Wir wissen, wo die Raketen herkamen und wo sie einschlugen“, sagte er. Das Regime habe dann versucht, mit einem viertägigen Beschuss die Spuren zu verwischen. Kerry wies aber erneut darauf hin, dass ein Militärschlag alleine die Probleme in Syrien nicht beheben könne. „Es gibt keine militärische Lösung“, sagte er. Assad müsse an den Verhandlungstisch gezwungen werden mit dem Ziel, eine Übergangsregierung in Syrien zu installieren.

 

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