Kommentar

Merz muss den CDU-Markenkern gründlich entstauben

AZ-Korrespondent Bernhard Junginger über Merz' Chancen auf den Parteivorsitz.
| Bernhard Junginger
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Seit knapp 20 Jahren ist Friedrich Merz raus aus der ersten Reihe der Politik. Vieles, was er einst predigte, ist heute nicht mehr mehrheitsfähig. Will er nicht nur den Applaus Merkel-müder Konservativer, sondern seine Partei mittelfristig wieder an die Regierung führen, müsste er ihr ein inhaltlich breites Paket anbieten.

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In den kommenden Wochen kann er darlegen, dass er die Zeit in der CDU nicht nur zurückdrehen, sondern sie auch gesellschaftlich offener, jünger, weiblicher und ostdeutscher machen will. Doch bevor Merz den konservativen Markenkern der CDU auf Hochglanz poliert, sollte er ihn gründlich entstauben. Eine Strömung allein kann die darbende Volkspartei nicht retten.

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