Merkel: "Europa muss sich international einmischen"

Vor dem Hintergrund der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut für eine größere Eigenständigkeit Europas geworben.
| dpa
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Bundeskanzlerin Merkel begrüßt den indischen Premierminister Modi in Berlin.
Michael Kappeler/dpa Bundeskanzlerin Merkel begrüßt den indischen Premierminister Modi in Berlin.

Berlin - "Europa muss ein Akteur sein, der sich auch einmischt international", sagte sie nach den deutsch-indischen Regierungskonsultationen am Dienstag in Berlin. Sie warb etwa für eine bessere gemeinsame Außenpolitik der europäischen Staaten, in der Migrationspolitik müsse man besser werden. Dennoch seien die transatlantischen Beziehungen weiter von überragender Bedeutung.

Bei den deutsch-indischen Konsultationen ging es um den Ausbau der Zusammenarbeit bei Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Klimapolitik und Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit Indien, die Teilhabe an der Entwicklung des Landes sei von überragender Bedeutung, sagte Merkel. Sie stellte aber klar, das Treffen sei "in keiner Weise gegen irgendwelche anderen Beziehungen gerichtet, und schon gar nicht gegen die transatlantischen Beziehungen, die historisch für uns von großer Wichtigkeit sind und auch in Zukunft bleiben werden."

Nach dem weitgehend gescheiterten Gipfeln von G7 und Nato hatte Merkel Zweifel an der Verlässlichkeit der USA geäußert und Trump indirekt vor einem Weg in die Isolation gewarnt.

Lesen Sie hier: Außenminister Gabriel fordert Widerstand gegen Trump

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