May dankt Berlin, EU-Staaten und Nato für Solidarität im Fall Skripal

Theresa May bedankt sich bei Deutschland und anderen Verbündeten nach dem Giftanschlag von Salisbury für ihre Geschlossenheit. In Solidarität mit Großbritannien haben die USA und die meisten EU-Staaten, darunter Deutschland, russische Diplomaten ausgewiesen.
| dpa
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Die Polizei ermittelt in dem Haus des Doppelagenten Skripal, der mit seiner Tochter Opfer eines Nervengift Angriffs wurde. Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Skripal und seine Tochter sind wohl zuhause in Kontakt mit dem Kampfstoff gekommen.
Andrew Matthews/PA Wire/dpa Die Polizei ermittelt in dem Haus des Doppelagenten Skripal, der mit seiner Tochter Opfer eines Nervengift Angriffs wurde. Der vergiftete russische Ex-Doppelagent Skripal und seine Tochter sind wohl zuhause in Kontakt mit dem Kampfstoff gekommen.

Berlin/London - Die britische Premierministerin Theresa May hat Deutschland und anderen Verbündeten nach dem Giftanschlag von Salisbury für ihre Solidarität gedankt. Dies sei ein starkes Signal der Geschlossenheit, für das Großbritannien sehr dankbar sei, gab ein deutscher Regierungssprecher den Inhalt eines Telefonats zwischen Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit May vom Mittwochabend am Donnerstag wieder. In Solidarität mit Großbritannien haben die USA und die meisten EU-Staaten, darunter Deutschland, russische Diplomaten ausgewiesen. Die Moskauer Antwort darauf steht noch aus.

Nötige Zusammenarbeit nach dem Giftanschlag

Ein Sprecher der britischen Premierministerin teilte mit, beide Politikerinnen hätten übereingestimmt, dass es nötig sei, die Zusammenarbeit gegen die "zunehmende russische Aggression" fortzusetzen. Zudem sei über die von der US-Regierung angekündigte vorübergehende Befreiung von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium sowie über das Nuklearabkommen mit dem Iran gesprochen worden.

Der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der Innenstadt von Salisbury in Großbritannien entdeckt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurden. Beide befinden sich seitdem in einem kritischen, aber stabilen Zustand.

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