Kommentar

Markus Söder und sein Freund Reiner

Der Landtags-Korrespondent Ralf Müller über Markus Söders subtile Stichelei.
| Ralf Müller
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Falls einige in der Union irgendwie gehofft haben sollten, durch ein unterirdisches Abschneiden der CDU in Sachsen-Anhalt könnte man Armin Laschet als Kanzlerkandidaten doch noch los werden, so hat sich diese Strategie erledigt. Tatsächlich hat die CDU unerwartet glänzend triumphiert - allen voran Ministerpräsident Reiner Haseloff.

Trotzdem wäre es kleinkariert, kindisch und unprofessionell, wenn CSU-Chef Markus Söder, der im Wettstreit um die K-Frage bekanntlich den Kürzeren gezogen hatte, nun darauf hinweisen würde, dass Haseloff trotz Laschet gewonnen hätte. Das tat er am Montag auch nicht.

Aber es fiel doch auf, wie betont er seinem "Freund" Haseloff das Alleinverdienst für den Wahlerfolg zuwies. "Freund" ist Haseloff spätestens, seit er sich im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur für den CSU-Chef ausgesprochen hatte.

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