Linksfraktion wählt Spitze: Gysi soll alleiniger Chef bleiben

Die Bundestagsfraktion der Linken wählt heute einen neuen Vorstand. Nach einem Kompromissvorschlag der engeren Führung soll Gregor Gysi für weitere zwei Jahre alleiniger Vorsitzender bleiben.
| dpa
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Die Bundestagsfraktion der Linken wählt heute einen neuen Vorstand. Nach einem Kompromissvorschlag der engeren Führung soll Gregor Gysi für weitere zwei Jahre alleiniger Vorsitzender bleiben und Sahra Wagenknecht einzige "erste Stellvertreterin" werden.

Bersteland - Die 44-Jährige wollte ursprünglich zusammen mit Gysi eine Doppelspitze bilden. Der hatte sich aber erfolgreich dagegen gewehrt.

Für die einzelnen Fachbereiche sollen bei der Klausurtagung der Fraktion im brandenburgischen Bersteland sechs weitere Stellvertreter gewählt werden. Für diese Posten sind in dem Kompromissvorschlag unter anderem der frühere Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch und Ex-Parteichef Klaus Ernst vorgesehen.

Hinter dem Führungsstreit steckt ein Richtungsstreit in Fraktion und Partei. Die westdeutschen Fundamentalisten unterstützen Wagenknecht während Gysi vor allem die ostdeutschen Reformer auf seiner Seite hat.

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