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Karl Lauterbach als Gesundheitsminister? Eigensinniger Professor

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner zur Personaldebatte in der SPD.
| Claus Schöner
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Personalspekulationen gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen in dem Mikrokosmos, der sich bedeutungsschwer "politisches Berlin" nennt. Und dort wird in diesen Tagen immer wieder ein Name genannt, wenn es um das Gesundheitsministerium geht: Karl Lauterbach.

Am Montagabend soll es Klarheit darüber geben, an wen die Posten gehen, die Kanzler in spe Olaf Scholz zu vergeben hat. Doch schon zuvor zeichnet sich ab: Lauterbach dürfte als Nachfolger des Christdemokraten Jens Spahn nicht zum Zuge kommen.

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Was wohl auch daran liegt, dass sich der eigensinnige Professor im Kabinett nur schwer unter Kontrolle halten ließe. Außerdem gibt es an seiner Gesundheitspolitik, etwa an den von ihm ersonnenen Fallpauschalen im Krankenhaus, viel Kritik. Aber von Corona hat er Ahnung. Als Chef des Covid-Expertenrats könnte er seine Expertise einbringen, da ist er auf dem richtigen Posten.

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