Je suis Charlie: Netz-Solidarität mit Terror-Opfern

Noch immer ist die Welt von den Terror-Anschlägen in Frankreich schockiert. In Solidarität mit ihren ermordeten Kollegen haben schon zahlreiche namhafte Künstler auf die schreckliche Tat reagiert.
| (stk/spot)
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Der britische Künstler Magnus Shaw entlieh sich der berühmten Comic-Figur Charlie Brown
Magnus Shaw/Instagram Der britische Künstler Magnus Shaw entlieh sich der berühmten Comic-Figur Charlie Brown

Paris - Zwölf Menschen haben den Terror-Anschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" am 7. Januar mit dem Leben bezahlen müssen. In den vergangenen 24 Stunden brach daraufhin eine Welle der Anteilnahme auf der ganzen Welt aus, die seither vor allem über die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram zu verfolgen ist. So zeigten sich bereits viele nationale und internationale Künstler und Karikaturisten solidarisch mit ihren ermordeten Kollegen und veröffentlichten eine Reihe emotionaler und symbolträchtiger Bilder.

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Asterix und Obelix gedenken der Toten Foto:Albert Uderzo

 

Albert Uderzo, Zeichner der Asterix-Comics, postete auf Twitter ein rührendes Bild seiner bekannten Figuren Asterix und Obelix, die sich in Trauer verneigen. Das Bild wurde schon 1977 gezeichnet und ursprünglich seinem verstorbenen Co-Zeichner René Goscinny gewidmet.

In den Zeichnungen geben sich die Künstler auch kämpferisch Foto:Lucille Clerc/Twitter

 

Grafik-Designerin Lucille Clerc blickt bei ihrem Bild derweil bereits in die Zukunft, und das überaus optimistisch. Mit ihrer ebenso simplen wie aussagekräftigen Zeichnung zeigt Clerc, dass auch durch derart bestialische Terror-Anschläge wie auf "Charlie Hebdo" der Widerstand ungebrochen bleibt.

Stift gegen Gewehr: Ein ungleicher Kampf Foto:Rafael Mantesso

 

Der brasilianische Zeichner Rafael Mantesso war bislang größtenteils für seine humoristischen Bilder bekannt, auf denen er seinen Hund in Szene setzte. Bei seinem Beitrag zum Anschlag lässt er dagegen Zeichen-Waffe gegen echten Stift antreten.

Bleistifte statt den Twin-Towers in New York Foto:Ruben L. Oppenheimer

 

Ruben L. Oppenheimer verbindet den Anschlag in Frankreich mit dem Terror vom 11. September 2001. Statt der beiden Türme des World-Trade-Centers fallen bei der Zeichnung des Niederländers zwei Bleistifte den Amok-Piloten zum Opfer.

 

Lesen Sie hier den AZ-Kommentar: Ein Anschlag auf die Freiheit

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