Ivanka Trump in Berlin: Geballte Frauenpower

Politik ist ein reines Männergeschäft? Schon lange nicht mehr! In Berlin treffen sich derzeit einflussreiche Frauen. Angela Merkel, Ivanka Trump und Königin Máxima bezeichneten sich dabei als Feministinnen.
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Politik ist ein reines Männergeschäft? Schon lange nicht mehr! In Berlin treffen sich derzeit einflussreiche Frauen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ivanka Trump und Königin Máxima bezeichneten sich dabei als Feministinnen.

Ob Frauen die besseren Politiker und Machthaber sind, das ist eine seit langem umstrittene Frage. Vielleicht ist aber an der These durchaus etwas dran. Man nehme nur mal den W20-Gipfel in Berlin, ein Treffen einflussreicher Frauen. Da stehen kurz nach dem Gruppenfoto am Dienstag schon mal drei mächtige Damen völlig unterschiedlicher Jahrgänge, geografischer Herkunft und politischer Positionen zusammen - zwischen zwei ihrer Staaten herrscht sogar richtig dicke Luft... und sie haben trotzdem für einen Moment Spaß zusammen, wie ein spannendes Foto beweist.

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Wo bei männlichen Politikern vielleicht nur verkniffene Gesichter zu sehen wären, plaudern Präsidententochter Ivanka Trump (35, "Women Who Work"), Bundeskanzlerin Angela Merkel (62) und Königin Máxima der Niederlande (45) ganz locker miteinander. Donald Trump (70) hatte Merkel vor Wochen noch trotzig den Handschlag verweigert - und Ivanka erzählt nun ganz offensichtlich eine Anekdote, die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ehrliches Staunen versetzt. Das kann den deutsch-amerikanischen Beziehungen nur gut tun.

 

Das Trio gibt ein gemeinsames Bekenntnis ab

 

Erfolgreiche weibliche Führungskräfte - ebenfalls auf dem Foto zu sehen ist im Hintergrund IWF-Chefin Christine Lagarde (61) - treffen sich, um die Position von Frauen in der Wirtschaft zu stärken. Und sich kennenzulernen. Dass die Chemie zwischen Ivanka Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmt, zeigte sich später auch bei einer Diskussionsrunde auf dem Podium. Wohlwollende Blicke und ermunterndes Zunicken hätten die beiden Frauen dabei bisweilen ausgetauscht, berichtet das "Handelsblatt". Daran änderten auch die Buhrufe aus dem Publikum nichts.

Am Ende gaben beide zusammen mit Máxima ein kleines Bekenntnis ab: "Ich denke, eine Feministin ist jemand, der möchte, dass alle Frauen die Chance haben, glücklich, und stolz auf sich selbst zu sein", sagte Máxima dem Bericht zufolge. Dann sei auch sie Feministin, habe Merkel eingestimmt. Und auch Trump bekräftigte: "Ich bezeichne mich selbst als Feministin!" - Offenbar hat sie also in einigen Fragen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr politische Gemeinsamkeiten als mit ihrem Vater - denn der sorgte auch schon mit frauenfreundlichen Standpunkten für Furore.

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