Iran: Kehrt Ahmadinedschad zurück?

Wird sich im Iran neben den Reformern und Konservativen eine dritte politische Partei etablieren? Die neu gegründete "Jekta"-Partei möchte es versuchen. Kehrt mit ihr auch der ehemalige Präsident  Ahmadinedschad auf die politische Bühne zurück?
| dpa
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Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
dpa Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Teheran - Das iranische Innenministerium hat die dem früheren Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad (2005-2013) nahestehende "Jekta"-Partei für gesetzwidrig erklärt. "Diese Gemeinschaft hat noch keine Erlaubnis, daher ist sie auch illegal", sagte Innenminister Abdolresa Rahmani Fasli am Mittwoch laut Nachrichtenagentur ISNA. Trotz der Warnungen des Ministers hatte die "Jekta" (Einzigartig) am Montag ihren ersten Parteitag in Teheran veranstaltet.

"Jekta" behauptet, mit Mahmud Ahmadinedschad (58) nichts zu tun zu haben. Aber mehrere seiner ehemaligen Vizepräsidenten und Minister sind Parteimitglieder und nahmen auch an dem ersten Parteitag teil. Beobachter vermuten, dass sich die Partei als dritte politische Kraft neben den Reformern und Konservativen etablieren will.

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Das erste Ziel wären dann die Parlamentswahlen im Februar nächsten Jahres. Bei einem Wahlerfolg rechnen Beobachter fest mit Mahmud Ahmadinedschad als Spitzenkandidaten bei der Präsidentenwahl 2017. In dem Fall käme es zu einem direkten Aufeinandertreffen mit Präsident Hassan Ruhani, seinem politischen Gegenspieler.

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