Gabriele Pauli: Darf man sie „durchgeknallte Frau" nennen?

Der jahrelange Rechtsstreit um Fotos der ehemaligen Fürther Landrätin Gabriele Pauli in Latex-Handschuhen geht am Dienstag in eine neue Runde. Diesmal geht es um ihre Ehre.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Kann sich freuen: Gabriele Pauli hat vor dem Oberlandesgericht München einen Sieg errungen.
Petra Schramek Kann sich freuen: Gabriele Pauli hat vor dem Oberlandesgericht München einen Sieg errungen.

Der jahrelange Rechtsstreit um Fotos der ehemaligen Fürther Landrätin Gabriele Pauli in Latex-Handschuhen geht am Dienstag in eine neue Runde. Diesmal geht es um ihre Ehre.

München –  Das Oberlandesgericht München muss nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abermals prüfen, ob die frühere CSU-Politikerin durch die Bezeichnung „durchgeknallte Frau“ in ihrer Ehre verletzt wurde.

Pauli hatte gegen Äußerungen in einem Beitrag von Bild.de geklagt, den das Online-Medium 2007 als Reaktion auf ihre Fotos in Latex-Handschuhen veröffentlicht hatte.

In einem Punkt ist Paulis Rechtsstreit erledigt: Sie muss hinnehmen, dass die Fotos in einem Kommentar in die Nähe von Pornografie gerückt wurden. Dies ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren