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Finanzierung der Pflege: Warten auf den großen Wurf

Der AZ-Korrespondent über das Dilemma der Pflege-Finanzierung.
| Claus Schöner
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Höhere Löhne und ein besserer Personalschlüssel sollen die Attraktivität der Pflegeberufe stärken. Zugleich bedeuten sie eine Zuspitzung der finanziellen Lage der Pflegeversicherung. Erst wurde vor einem "Beitrags-Tsunami" bei den Krankenkassen gewarnt, nun vor einer Verteuerung der Pflegeversicherung, zu der die Reduzierung des Eigenanteils beitrage.

Experten rechnen damit, dass neben den Beiträgen auch die Eigenanteile demnächst wieder steigen. Zudem wird der Bund einen höheren Zuschuss überweisen müssen.

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Die neue Regierung muss umfassend handeln

Die Ampel kann die Dinge nicht laufen lassen. Sie muss die Sozialversicherung insgesamt auf eine solidere Basis stellen. Was sie für die Pflege vereinbart hat, reicht nicht aus. Fachleute empfehlen, Beitragssteigerungen zunächst höher anzusetzen und die zusätzlichen Einnahmen in einen Fonds zu investieren, um spätere Anhebungen abzufedern. Die Bürgerversicherung ist mit der FDP nicht zu machen.

Kommt vielleicht die große Reform?

Doch ob die Trennung aus Kranken- und Pflegekasse sinnvoll ist, oder ob durch eine Zusammenlegung die Versorgung verbessert und zugleich eine Menge Geld gespart werden kann, muss diskutiert werden. Hat die Ampel den Mut für einen großen Reform-Wurf?

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