Kommentar

Erste Misstöne: Streit ums Finanzministerium

Der AZ-Korrespondent Torsten Henke zum Streit um das Finanzministerium.
| Torsten Henke
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
4  Kommentare Artikel empfehlen

Nun haben auch die Liberalen grünes Licht für offizielle Koalitionsverhandlungen gegeben. Doch wer meint, ein Übereinkommen über die künftige Regierung sei damit so gut wie in trockenen Tüchern, wird eines Besseren belehrt. Der Konflikt über die Besetzung des Finanzministeriums zeigt, wie schnell die rot-grün-gelbe Harmonie-Show durch Misstöne gestört werden kann.

Baerbock verlangt höhere Schulden

Dass die FDP die Hoheit über die Bundeskasse für sich beansprucht, ist kein Wunder. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans spricht sich bereits für eine Erhöhung der Erbschaftssteuer aus, die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock verlangt höhere Schulden, um die immensen Investitionen in den Klimaschutz stemmen zu können.

Lesen Sie auch

Wenn die Grünen also ihr Super-Klima-Ministerium bekommen, wäre es für viele Bürger ein beruhigendes Gefühl, wenn ein Liberaler das Finanzministerium übernimmt - und nicht Baerbocks Co-Chef Robert Habeck.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 4  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
4 Kommentare
Artikel kommentieren