"Die Welt ist so krank": Reaktionen auf den Anschlag

Politiker und Prominente, egal ob aus Berlin, München oder der Welt, sind angesichts des Terroranschlags von Berlin erschüttert. Die Stimmen zur Horror-Nacht auf dem Weihnachtsmarkt.
| az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Die Reaktionen auf den Anschlag von Berlin sind entsetzt und voller Trauer.
dpa Die Reaktionen auf den Anschlag von Berlin sind entsetzt und voller Trauer.

OB Dieter Reiter (SPD):
„Ich verurteile diesen barbarischen Anschlag aufs Schärfste. (...) Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer und den vielen Verletzten. Ich bin in ständigem Kontakt mit der Polizei und dem bayerischen Innenministerium. Die Sicherheitsbehörden haben mir mitgeteilt, dass sie die Polizeipräsenz auf den Märkten erhöht haben. Trotzdem gibt es nach deren Einschätzung in München nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage.“
    
Bundespräsident Joachim Gauck:
„Der Hass der Täter wird uns nicht zu Hass verführen. Er wird unser Miteinander nicht spalten.“

Imam Benjamin Idriz:
„Muslime und Nicht-Muslime müssen zusammenstehen in Trauer über die Opfer von Gewalt, Terror und Verbrechen.“

Frankreichs Präsident François Hollande: „Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft.“

Kardinal Reinhard Marx:
„Es wäre verheerend, wenn wir jetzt sagen: Aha, jetzt sehen wir es: Die Flüchtlinge sind schuld. Wir dürfen diesen Terroristen nicht noch einen nachträglichen Erfolg verschaffen, indem wir gegeneinander lostreten, (...) indem wir unbesonnen und mit Hass im Herzen die Dinge angehen.“

Charlotte Knobloch, Israelitische Kultusgemeinde:
„Dieser feige Mord erfüllt uns mit Entsetzen und Trauer. Diese Tat ist ein Anschlag auf die Freiheit, auf unsere Lebensweise, auf unsere Werte.“

SPD-Chef Sigmar Gabriel:
„Wir trauern. Unsere Gedanken sind bei den Opfern in Berlin und ihren Angehörigen.“

Papst Franziskus:
„Ich verbinde mich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat.“

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker:
„Diese Nachricht erschüttert uns umso mehr, weil sie dort zusammengekommen waren, um die Vorweihnachtszeit zu feiern, die viele mit Besinnlichkeit und Frieden verbinden.“

König Willem-Alexander (Niederlande):
„Am Fuß der Gedächtniskirche, jenes Symbols, das uns an die Werte von Frieden und Versöhnung erinnert, sind gestern wehrlose Menschen Opfer einer Gewalttat geworden.“

Maria Höfl-Riesch, dreimalige Ski-Olympiasiegerin:
„Die Welt ist so krank. Bin in Gedanken bei den Opfern und deren Familien in Berlin.“

Bayern-Profi Holger:
Badstuber: „Traurig und sprachlos. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Opfern und Angehörigen.“

Schauspielerin Veronica Ferres:
„Mir fehlen die Worte. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten des schrecklichen Vorfalls.“

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren