Deutschland und Israel trainieren Abwehr von Cyberangriff

Deutschland und Israel proben gemeinsam die Abwehr schwerer Cyberangriffe. Denn Israel hat Erfahrungen, von denen Deutschland profitieren möchte.
dpa |
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Deutschland und Israel haben eine gemeinsame Übung zur Abwehr eines Cyberangriffs durchgeführt. (Symbolbild)
Deutschland und Israel haben eine gemeinsame Übung zur Abwehr eines Cyberangriffs durchgeführt. (Symbolbild) © Nicolas Armer/dpa
Berlin

Deutschland und Israel haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums erstmals gemeinsam die Abwehr eines schweren Cyberangriffs trainiert. Die Übung mit dem Namen "Blue Horizon" war demnach der erste konkrete Schritt aus dem Cyber- und Sicherheitspakt, den Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kürzlich vereinbart hatten.

"Cyberdome" soll vor Angriffen schützen

Der Pakt sieht unter anderem eine enge Vernetzung der Sicherheitsbehörden beider Länder sowie eine noch engere Kooperation in den Bereichen Cyberkriminalität, Künstliche Intelligenz (KI) und Drohnenabwehr vor.

Bei der Übung sollten sich Experten beider Seiten laut Innenministerium besser kennenlernen. Kern der Zusammenarbeit ist demnach der Aufbau eines deutschen "Cyberdomes", angelehnt an das israelische Modell. 

Israel hat Erfahrung mit Cyberangriffen

Der "Cyberdome" ist israelischen Angaben zufolge ein Verteidigungssystem, das unterschiedliche Daten zusammenführt und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Schwachstellen oder auch Bedrohungen im Netz erkennt. Organisationen können auf diese Weise frühzeitig vor möglichen Hackerangriffen gewarnt werden.

Israel gilt als Vorreiter im Bereich Cybersicherheit. Die oftmals iranischen Cyberattacken zielen Experten zufolge darauf, Israels Infrastruktur zu sabotieren, Daten zu sammeln sowie Falschnachrichten zu verbreiten. Israel arbeitet mit mehreren Verbündeten zusammen, um solche Angriffe abzuwehren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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