Kommentar

Das Schreckgespenst Linksrutsch

Die Politik-Chefin Natalie Kettinger über Warnungen vor einem Linksrutsch.
| Natalie Kettinger
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Man kennt das ja: Immer, wenn es vor Wahlen eng wird für die Konservativen, wird ein Paar rote Socken aus der Mottenkiste geholt und vor einem alles vernichtenden Linksrutsch gewarnt: Massenarbeitslosigkeit! Schulden! Armut! Das Gespenst des Kommunismus... Es wird Panik geschürt, um von der eigenen Plan- und Programmlosigkeit abzulenken. Ein Akt der Verzweiflung.

Zum Fürchten ist keiner

Tatsächlich ist es doch so: Olaf Scholz gehört zu denjenigen in seiner Partei, die dafür verantwortlich sind, dass sich die SPD jahrelang kaum noch von der Union unterschieden hat. Die Grünen sind längst nicht mehr links, sondern zu einer Kraft der Mitte geworden, die auch in konservativen Wählerschichten wildert.

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Und mit Co-Chefin Susanne Hennig-Wellsow steht heute eine Frau an der Spitze der Linken, die in Thüringen jahrelang gemeinsam mit Deutschlands einzigem linken Ministerpräsidenten pragmatische Realpolitik gemacht hat. So richtig zum Fürchten ist demnach keine(r) der Genannten - außer eben für die strauchelnde Union.

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