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CSU schlechter als Nordlichter? Die Latte liegt höher!

Der AZ-Landtagskorrespondent über die Folgen der Wahl für die CSU.
| Ralf Müller
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15 Monate sind es bis zur bayerischen Landtagswahl. In etwa diese Zeitspanne liegt zwischen der Aussage von "extra3"-Moderator Christian Ehring, er könne sich mittlerweile sogar vorstellen, Markus Söder zum Bundeskanzler zu wählen, und Umfragen, wonach mehr als die Hälfte der Bayern unzufrieden mit Söder ist.

Der CSU-Chef ist derzeit in einer Art Umfragetief. Gut für ihn, dass es jetzt eintritt. Immerhin sind durch die CDU-Erfolge in Schleswig-Holstein und NRW Thesen vom unausweichlichen Niedergang der Volksparteien erschüttert. Das lässt auch die CSU hoffen, die sich schon als letzte verbliebene Volkspartei in ganz Europa fühlte.

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Mit 43,4 Prozent hat der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auch das letzte CSU-Landtagswahlergebnis von 37,2 Prozent klar in den Schatten gestellt. Damit hat der Norddeutsche freilich auch der CSU-Selbstvergewisserung, stets die besten Ergebnisse aller C-Parteien in Deutschland einzufahren, Kratzer verpasst und die Höhe der Latte für den Amtskollegen Söder bestimmt. CSU schlechter als die Nordlichter? Das darf nicht sein!

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