Kommentar

Corona-Regeln: Söders Sonderwege

Natalie Kettinger, Politik-Chefin der AZ, über immer wieder neue Regeln.
| Natalie Kettinger
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
35  Kommentare Artikel empfehlen Teilen

"Es bringt nichts, sich auf einer neuen Konferenz zusammenzusetzen und am Ende tut wieder jeder das, was er für richtig hält", sagte Ministerpräsident Markus Söder Ende März in den ARD-Tagesthemen.

Da hatte er schon etliche Male gefordert, der Bund müsse im Kampf gegen Corona mehr Kompetenzen erhalten, damit die Pandemie deutschlandweit einheitlich eingedämmt werden könne. All das ist nun der Fall, Angela Merkels Notbremse ist - umstrittenes - Gesetz und über mehr Freiheiten für Geimpfte wird beraten.

Doch was macht Söder? Begibt sich auf Sonderwege, wie schon so oft. Geimpfte werden in Bayern bereits ab Mittwoch negativ Getesteten gleichgestellt, die Priorisierung soll schneller fallen als im Rest der Republik, dafür schließen die Schulen früher.

Lesen Sie auch

Bei der Ausgangssperre bleibt Bayern knallhart - allerdings gilt im Freistaat nun beim Einkaufen eine Ausnahmeregelung von der Bundes-Notbremse. Für manche Geschäfte und deren Kunden bedeutet das die zweite Neuerung innerhalb einer Woche (Stichwort "Click & Collect").

Kommen Sie da noch mit? Nein? Dann sind Sie nicht alleine. Glasklar ist nämlich nur eines: Söders Sonderweg führt einmal mehr direkt in die Schlagzeilen. Und zwar bundesweit einheitlich.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 35  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
35 Kommentare
Artikel kommentieren