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Rückgabe von Grundrechten? Eine Selbstverständlichkeit!

AZ-Korrespondent Torsten Henke zum Impfgipfel in Berlin.
| Torsten Henke
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Von einem "gesellschaftlich, rechtlich und ethisch schwierigen Phänomen" hat Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Montag vor dem Impfgipfel mit Blick auf die Debatte über Erleichterungen und Lockerungen für Geimpfte und Corona-Genesene gesprochen. Dabei ist die Sache ganz einfach. Es geht um Grundrechte. Um Rechte also, die jedem Bürger zustehen, und die ihm nicht vom Staat großzügigerweise verliehen werden.

Sobald von Menschen kein Risiko mehr ausgeht, müssen ihnen ihre Grundrechte ohne Wenn und Aber zurückgegeben werden. Der Einwand, das führe zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, schüre Impfneid und sei ungerecht jenen gegenüber, die noch nicht geimpft wurden, zieht nicht. Die Pandemie erfordert Solidarität. Jeder möchte seine Freiheit zurück. Darum sollte man jenen mehr davon gönnen, die vollständig geimpft sind. Auch mehr als Menschen, die nur getestet sind.

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