Bundespräsident Gauck beginnt USA-Besuch

Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen dreitägigen Besuch der USA begonnen. Am Montagabend traf er zunächst in Philadelphia ein, der ersten Hauptstadt der USA, wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet worden war.
| dpa
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Bundespräsident Joachim Gauck gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt.
dpa Bundespräsident Joachim Gauck gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt.

Philadelphia - Mit einem Besuch von Freiheitsglocke und Unabhängigkeitshalle wollte Gauck seine Wertschätzung für die Stadt als Wiege der US-Demokratie unterstreichen. An der Universität von Pennsylvania hält er am Dienstag eine Rede zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Am Mittwoch empfängt Präsident Barack Obama den Bundespräsidenten im Weißen Haus. Auch Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden und Außenminister John Kerry sind vorgesehen. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung stehen bei den Gesprächen in Philadelphia und Washington die transatlantischen Beziehungen und die deutsch- amerikanische Freundschaft im Mittelpunkt.

Nach Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist Gauck der dritte hohe Besuch aus Berlin in wenigen Wochen. Trotz des Skandals um die Abhörpraxis des US-Geheimdienstes NSA und des Streits über das geplante transatlantische Handelsabkommen TTIP wird dies auch als Zeichen der wieder deutlich entspannteren bilateralen Beziehungen gewertet.

Lesen Sie hier: 25 Jahre Einheit - Freude und neue Herausforderungen

Zuletzt war vor 18 Jahren mit Roman Herzog ein Bundespräsident im Weißen Haus empfangen worden - von US-Präsident Bill Clinton. Das Treffen Gaucks mit Obama am Mittwoch soll 30 bis 45 Minuten dauern, eine gemeinsame Pressekonferenz ist nicht geplant. Gleich danach gibt Biden ein Mittagessen für den Gast aus Deutschland.

Am Nachmittag gibt Außenminister Kerry einen Empfang für die deutsche Delegation. Dabei wird Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, ein Segment der Berliner Mauer übergeben - Erinnerung an die historischen Ereignisse vor 25 Jahren.

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