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Brücken-Lockdown: Schuss aus der Hüfte

AZ-Korrespondent Torsten Henke zu Laschets Brücken-Lockdown.
| Torsten Henke
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CDU-Chef Armin Laschet wollte mit seiner Forderung nach einem Brücken-Lockdown "bis viele Menschen geimpft sind" und einem vorgezogenen Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten wieder in die Offensive kommen. Das hätte gelingen können, hätte er den Vorstoß sorgfältig vorbereitet und mit der Kanzlerin und den Amtskollegen abgestimmt.

Brücken-Lockdown: Laschets muss nachträglich präzisieren

Doch der NRW-Ministerpräsident konnte Merkel nicht von der Notwendigkeit eines Bund-Länder-Gipfels in dieser Woche überzeugen. Selbst in den eigenen Reihen, unter den Unions-Regierungschefs, hielt sich die Unterstützung in Grenzen.

Weil niemand so recht wusste, was Laschet vorschwebt. Und so musste er am Dienstag nachlegen, präzisieren, dass er an einen Lockdown von zwei bis drei Wochen denke. Sein Vorstoß war ein Schuss aus der Hüfte und wurde zum Rohrkrepierer.

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