Berliner Anschlag: Internationale Stimmen

Der Anschlag in Berlin ist einer der schwersten Terroranschläge in der deutschen Geschichte. Die internationale Anteilnahme ist groß.
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Das zerstörte Führerhaus des Lkw. 12 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.
dpa Das zerstörte Führerhaus des Lkw. 12 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.

Berlin - Die Berliner Polizei spricht inzwischen von dem "vermutlich terroristischen Anschlag", es steht fest, dass der Lkw absichtlich in den Weihnachtsmarkt gesteuert wurde. Die Anteilnahme im In- und Ausland ist groß, viele Politiker meldten sich bereits kurz nach der Tat via Twitter und Facebook zu Wort.

Auch internationale Stimmen wurden laut, so kondolierten unter anderem der gewählte US-Präsident Donald Trump, der französische Präsident Francois Hollande und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Und auch der Bürgermeister von Nizza meldete sich - er erinnerte daran, dass der Anschlag ganz ähnlich dem in seiner Stadt im Juli ist.

Wir haben einige Tweets für Sie zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern äußerte sich am Dienstagmorgen ebenfalls: "Dieser feige Mord erfüllt uns mit Entsetzen und Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Todesopfern, ihren Hinterbliebenen und den vielen Verletzten und ihren Familien. Wenn sich der Verdacht auf einen Terroranschlag inmitten der deutschen Hauptstadt erhärtet, wurden unsere schlimmsten Befürchtungen Realität. Seit Monaten rufen islamistische Hassprediger zu Anschlägen in Europa auf, mobilisieren Terroristen und hetzen gegen unsere Vorstellung von einem Leben in Freiheit und Vielfalt. Sie appellieren an Fanatiker, sich gezielt Mittel und Ziele zu suchen, die Symbolkraft und Wirkungsmacht entfachen, um unsere Gesellschaften im Mark zu treffen."

Die bayerischen Grünen verschickten ebenfalls eine Mitteilung: Die Fraktionsvorsitzenden der Landtags-Grünen, Margarete Bause und Ludwig Hartmann, sowie die Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Sigi Hagl und Eike Hallitzky: "Wir sind erschüttert über diesen Akt vorsätzlicher Gewalt. Wir trauern um die Opfer. Unsere Gedanken sind bei deren Angehörigen, bei den Verletzten, die teils noch um ihr Leben ringen, aber auch bei den vielen Helferinnen und Helfern, die gestern Abend vor Ort waren und heute noch wichtige Arbeit leisten. Wichtiger denn je ist jetzt der Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir dürfen uns weder von terroristischen Attentätern, noch von Hetzern, die deren Taten für ihre politische Propaganda missbrauchen, auseinanderdividieren lassen."

Münchens OB Dieter Reiter (SPD) wird wie folgt zitiert: "Ich verurteile diesen barbarischen Anschlag aufs Schärfste. Dieser brutale Akt der Gewalt macht uns alle sehr betroffen. Unsere Gedanken sind in Berlin. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer und den vielen Verletzten. Ich bin in ständigem Kontakt mit der Polizei und dem bayerischen Innenministerium. Die zuständigen Sicherheitsbehörden haben mir mitgeteilt, dass sie die Polizeipräsenz auf den Märkten erhöht haben. Trotzdem gibt es nach deren Einschätzung in München nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage."

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