AfD will alle neuen Asylbewerber nach Afrika schicken

Die AfD will die Mittelmeerroute ab September für Asylbewerber komplett dichtmachen.
| dpa/AZ
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Spanische Helfer retten afrikanische Flüchtlinge aus dem Mittelmeer.
dpa/Santi Palacios Spanische Helfer retten afrikanische Flüchtlinge aus dem Mittelmeer.

Berlin - In einem Papier, das die Partei am Montag in Berlin vorlegte, heißt es, "dass jeder, der nach dem 1.9.2017 illegal als Asylbewerber in die EU - insbesondere über das Mittelmeer - einreist, für sein Asylverfahren in das erste in Nordafrika eröffnete Asylzentrum verbracht wird". Die deutsche Marine solle im Verbund mit Einsatzkräften aus Italien und Libyen "die irreguläre Migration über das Mittelmeer stoppen". Dadurch und durch einen "klaren Schwenk in der Kommunikation" wolle man "die Menschen von der lebensgefährlichen Überfahrt nach Europa" abhalten.

Die EU solle noch im August einen Sonderbeauftragten einsetzen, der bis Jahresende die Einrichtung von "Asylzentren in hinreichend stabilen nordafrikanischen Staaten aushandelt".

Flüchtlinge aus Konfliktregionen sollten langfristig in "heimatnahen Schutzzentren" untergebracht werden, forderte die AfD. Dort solle es Schulen und Ausbildungsangebote geben. Besonders schutzbedürftige Menschen könnten über Umsiedlungsprogramme nach Europa gebracht werden. Bei ihrer Auswahl sollten das UN-Flüchtlingshilfswerk und die jeweiligen Aufnahmestaaten zusammenarbeiten. Das Asylrecht in seiner heutigen Form will die AfD abschaffen.

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