AfD-Chef Lucke: Der Islam ist Deutschland fremd

Am Montag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den von Christian Wulff geprägten Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" nochmals bekräftigt. AfD-Chef Bernd Lucke sieht das anderes.
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AfD-Chef Bernd Lucke kritisiert Kanzlerin Angela Merkel, die am Montag den von Christian Wulffs geprägten Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" bekräftigt hatte.
dpa/az AfD-Chef Bernd Lucke kritisiert Kanzlerin Angela Merkel, die am Montag den von Christian Wulffs geprägten Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" bekräftigt hatte.

Berlin - AfD-Chef Bernd Lucke lehnt den von Ex-Bundespräsident Christian Wulff geprägten Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" ab. "Wenn man ehrlich ist, muss man zumindest sagen: Der Islam ist Deutschland fremd", erklärte Lucke am Dienstag. Er kritisierte, dass sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dieser Äußerung von Wulff angeschlossen hat. Er sagte: "Nicht jedes komplexe Problem kann man in fünf Worten erledigen."

Muslime, die deutsche Werte und die hiesige Rechtsordnung achteten, seien selbstverständlich ein Teil von Deutschland, betonte Lucke, der einer von drei AfD-Bundesvorsitzenden ist. "Andererseits gehören bestimmte islamische und islamistische Vorstellungen ganz eindeutig nicht zu uns", fügte er hinzu. Dazu gehörten Ansichten über Frauenrechte, Religionsfreiheit, das islamische Recht "oder über die Rechtfertigung von Gewaltanwendung".

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